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Nordkorea nimmt US-Studenten Frederick Otto Warmbier fest

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"Feindliche Aktivitäten"  

Nordkorea nimmt US-Student fest

22.01.2016, 17:25 Uhr | AFP

Wegen vermeintlich "feindlicher Aktivitäten" hat Nordkorea einen Studenten aus den USA festgenommen. Der junge Mann sei mit einem Touristenvisum eingereist, um die "Fundamente der Einheit" des Landes zu erschüttern, meldete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Freitag.

Dabei habe der Student von der Universität von Virginia, dessen Name mit Frederick Otto Warmbier angegeben wurde, "unter der Führung der US-Regierung" gehandelt.

Atomtest belastet Beziehungen zwischen Nordkorea und USA

Nach dem jüngsten Atomwaffentest Nordkoreas sind die Beziehungen zwischen Pjöngjang und Washington besonders angespannt. Pjöngjang behauptet, erfolgreich eine Wasserstoffbombe getestet zu haben und löste damit internationale Empörung aus. Atomexperten bezweifeln allerdings, dass es sich tatsächlich um eine solche handelte.

Unter dem Vorwurf der "feindlichen Aktivitäten" wurden in der Vergangenheit zahlreiche Ausländer in Nordkorea inhaftiert. Wenn es zu einem Prozess kommt, versucht Pjöngjang, die Beschuldigten zu öffentlichen Geständnissen zu bringen. Sie können dafür im weiteren Verlauf des Verfahrens auf eine Verringerung des Strafmaßes oder eine vorzeitige Entlassung hoffen.

Nordkorea nahm mehrere US-Bürger fest

Auch mehrere US-Bürger wurden in den vergangenen Jahren in Nordkorea festgenommen. Darunter war der in Südkorea geborene Missionar Kenneth Bae, der im April 2013 zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden war, weil er den Umsturz der nordkoreanischen Regierung geplant haben soll. Ende 2014 kam er gemeinsam mit seinem Landsmann Matthew Miller frei, nachdem US-Geheimdienstkoordinator James Clapper in geheimer Mission nach Nordkorea gereist war.

Die USA haben keine diplomatischen oder konsularischen Beziehungen mit Nordkorea. In Pjöngjang kümmert sich die schwedische Botschaft mit eingeschränkten konsularischen Mitteln um inhaftierte US-Bürger.

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