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Schifffahrt  

Hafenarbeiter lehnen Tarifvertrag ab

20.10.2017, 18:08 Uhr | dpa

Die Beschäftigten im Lübecker Hafen haben den ausgehandelten Tarifvertrag zur Sanierung der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) abgelehnt. Die Beschäftigten seien nicht bereit, neben Einschnitten bei der Bezahlung auch eine dauerhafte erhebliche Flexibilisierung der Arbeitszeit zu akzeptieren, sagte der Fachbereichsleiter Verkehr der Gewerkschaft Verdi Nord, Karl-Heinz Pliete, am Freitag.

Damit ist der angestrebte Sanierungstarifvertrag zunächst gescheitert, mit dem der angeschlagene Hafenbetrieb aus den roten Zahlen herauskommen wollte. Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) bedauerte die Ablehnung und warnte vor gravierenden Folgen.

Die Nicht-Unterzeichnung des Tarifvertrags könne die Hafengesellschaft in eine existenzbedrohende Situation bringen, sagte Saxe. Der Tarifvertrag ist Teil eines Sanierungskonzepts für die finanziell angeschlagene Hafengesellschaft. Bereits im April hatten sich Gewerkschaft und LHG-Geschäftsführung auf ein Eckpunktepapier geeinigt, das neben dem Gehaltsverzicht der Beschäftigten in Höhe von 17 Millionen Euro und Zugeständnissen bei der Arbeitszeit auch einen Pachtverzicht der Hansestadt Lübeck für Hafenflächen in gleicher Höhe vorsah.

Dem entsprechenden Tarifvertrag hätten die gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten jedoch bei einer Versammlung am Donnerstagabend ihre Zustimmung verweigert, sagte Pliete. Die Mitarbeiter fühlten sich unter Druck gesetzt, sagte er zur Begründung. Außerdem habe die LHG-Geschäftsführung entgegen ihrer Ankündigung noch immer kein Zukunftskonzept vorgelegt. Der Vertrag sollte nach Angaben Saxes am Freitag unterzeichnet werden. 

Der Bürgermeister stellte klar, dass die Bereitschaft der Stadt zum Pachtverzicht vom Zustandekommen eines Sanierungstarifvertrages abhänge. Die LHG gehört zu 62,5 Prozent der Hansestadt Lübeck. Auch eine Übernahme von Beschäftigten des insolventen Hafenbetriebsvereins in die LHG sei nur möglich, wenn die Arbeitsplätze dort durch den Sanierungstarifvertrag gesichert seien, sagte Saxe.

Wie es weitergeht, ist unklar. Die Gewerkschaft Verdi will in der nächsten Woche mit den Gremien und den Mitarbeitern über das weitere Vorgehen beraten.

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