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Bistum hat neue Pfarreienstruktur überarbeitet

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Bistum hat neue Pfarreienstruktur überarbeitet

23.10.2017, 16:58 Uhr | dpa

Jetzt sind es nur noch 33 Großpfarreien: Das Bistum Trier hat in einem überarbeiteten Entwurf für den Neu-Zuschnitt seiner Pfarreien die Zahl der geplanten Großpfarreien um zwei reduziert. 24 der Pfarreien sollen demnach in Rheinland-Pfalz liegen, neun im Saarland. Ein erster Entwurf des Bistums im März dieses Jahres hatte vorgesehen, aus den derzeit 887 Mini-Pfarreien 35 Maxi-Pfarreien zu machen. Der zweite Entwurf muss noch von den diözesanen Räten beraten werden. Die neuen "Pfarreien der Zukunft" sollen Anfang Januar 2020 errichtet werden.

Nach zahlreichen Rückmeldungen von Gläubigen vor Ort hätten sich zudem an vielen Stellen die Raumgrenzen der geplanten Pfarreien deutlich verändert, sagte Dechant Clemens Grünebach, Leiter der Arbeitsgruppe Raumgliederung. Längst nicht alle Vorschläge - zum Beispiel zur Teilung einer Pfarrei - seien berücksichtigt worden: "Wir haben aber alle Vorschläge sorgfältig geprüft und eingehend diskutiert", sagte er.

Die entstehenden neuen Pfarreien dürfen laut Grünebach nicht zu klein sein, weil sich die Kirche im Bistum Trier mit der neuen Struktur grundlegend neu aufstellt. In jeder XXL-Pfarrei werde es nur einen "Pfarrort" geben, an dem die Verwaltung gebündelt ist. Zudem soll es "ein vielfältiges Netzwerk von Ideen, Initiativen, Kirchorten und Themenzentren geben", sagte Grünebach. "Es geht nicht um Zentralisierung. Die Erneuerung des christlichen Lebens soll im Vordergrund stehen."

Einen Neu-Zuschnitt der Pfarreienlandschaft hatte eine Synode des Bistums im vergangenen Jahr als Teil eines umfassenden Reformpakets beschlossen. Viele hätten sich wohl aber erst nach dem ersten Entwurf intensiver damit auseinandergesetzt, sagte Grünebach. "Dies hat bei einigen Gläubigen zu Erschrecken und zum Teil auch für Empörung gesorgt". Das sei teils in den acht "Resonanzveranstaltungen" spürbar gewesen, die Bischof Stephan Ackermann mit insgesamt 2000 Teilnehmern durchführte.

Häufig sei der Vorwurf geäußert worden, der Neuzuschnitt sei "von oben herab" beschlossen worden, fuhr Grünebach fort. Zudem sei oft die Befürchtung einer stärkeren Zentralisierung geäußert worden. Es habe insgesamt viele Rückmeldungen gegeben: von pfarrlichen Gremien, Mitarbeitern der Kirche und kommunalen Amtsträgern. Insgesamt seien 3000 telefonische und schriftliche Meldungen eingegangen.

In vielen Schreiben sei darum gebeten worden, bestehende Pfarreiengemeinschaften nicht aufzusplitten. "Diesem Wunsch kann der überarbeitete Entwurf im saarländischen Teil des Bistums vollständig entsprechen", betonte Grünebach. In Rheinland-Pfalz sei dies nur bedingt möglich gewesen. Das Bistum sei im Entwurf Nummer zwei nun in fünf Bereiche eingeteilt: Saarland, Trier, Eifel-Ahr, Mosel-Koblenz und Hunsrück-Mittelrhein.

Noch geklärt werden muss die Frage der jeweiligen Pfarrorte. Diese sollen bis Sommer kommenden Jahres entschieden sein. Insofern seien die Namen der vorgeschlagenen 33 Großpfarreien nur vorläufige Arbeitstitel, erklärte Grünebach.

Im Anschluss an die Beratung der diözesanen Räte am 24. November werde Bischof Ackermann einen Entwurf freigeben, der dann Grundlage für ein formales Anhörungsverfahren sei, sagte der Justiziar des Bistums Trier, Matthias Müller. Zum Bistum Trier gehören rund 1,4 Millionen Katholiken in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Im überarbeiteten Entwurf taucht im Saarland eine Großpfarrei weniger auf. Lebach wurde vor allem den Pfarreien Dillingen und Neunkirchen zugeschlagen. In Rheinland-Pfalz wurde aus den zunächst zwei vorgeschlagenen Pfarreien Hermeskeil und Schweich eine Einheit, ebenso wie aus Kastellaun und Simmern. Die Pfarrei Cochem wurde verkleinert und Kaisersesch gebildet.

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