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1. FC Köln legt Berufung gegen UEFA-Strafe ein

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Fußball  

1. FC Köln legt Berufung gegen UEFA-Strafe ein

06.11.2017, 17:49 Uhr | dpa

1. FC Köln legt Berufung gegen UEFA-Strafe ein. Alexander Wehrle

Alexander Wehrle, Geschäftsführer des 1. FC Köln.Foto: Marius Becker/Archiv (Quelle: dpa)

Köln (dpa) - Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat fristgerecht Berufung gegen die harte Strafe der Europäischen Fußball-Union nach den Vorfällen im Europa-League-Spiel beim FC Arsenal (1:3) eingelegt. "Auch nach eingehender Analyse der Urteilsbegründung ist für uns nicht nachvollziehbar, dass das Fehlverhalten einer kleinen Minderheit von Fans eine derart drastische Strafe gegen den Club nach sich ziehen soll", sagte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. Zudem sei es aus Sicht des FC offensichtlich, dass Teile der Probleme rund um den Einlass durch ein mangelhaftes Konzept der Londoner Verantwortlichen verursacht wurden. Der FC hat fünf Tage Zeit, seine Berufung nun schriftlich zu begründen.

Die UEFA hatte den Tabellenletzten der Bundesliga zu einer Geldstrafe von 60 000 Euro verurteilt. Zudem haben die Kölner laut UEFA 30 Tage Zeit, Arsenal die durch die FC-Anhänger entstandenen Schäden zu ersetzen. Darüber hinaus darf der Bundesligist für das nächste Europacup-Auswärtsspiel keine Karten an seine Anhänger verkaufen - diese Strafe wurde allerdings für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.

Aktuell rechnet der FC damit, unter Bewährung zu spielen. "Wir gehen davon aus, dass unsere Fans wie gegen BATE Borissow auch gegen Arsenal niemandem einen Anlass bieten, die Bewährung noch vor dem abschließenden Gruppenspiel in der UEFA Europa League bei Roter Stern Belgrad am 7. Dezember zu widerrufen", sagte Wehrle.

Dem FC werden Fan-Ausschreitungen, das Zünden von Feuerwerkskörpern, das Werfen von Gegenständen und Sachbeschädigungen vorgeworfen. Beim ersten Kölner Europacup-Spiel seit 25 Jahren hatten am 14. September 50 FC-Anhänger versucht, gewaltsam in einen Block einzudringen. Es gab eine Schlägerei im Block, zweimal wurden Bengalos gezündet. Unabhängig von diesem Vorfall war der Anpfiff aus Sicherheitsgründen um eine Stunde verschoben worden.

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