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Osram-Chef unzufrieden mit Leuchtengeschäft

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Osram-Chef unzufrieden mit Leuchtengeschäft

07.11.2017, 12:09 Uhr | dpa

Osram-Chef unzufrieden mit Leuchtengeschäft. Olaf Berlien

Olaf Berlien. Foto: Matthias Balk/Archiv (Quelle: dpa)

Der Beleuchtungshersteller Osram will seinen Konzernumbau in hohem Tempo fortsetzen: Das Münchner Traditionsunternehmen will einerseits im nächsten Jahr ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Autozulieferer Continental gründen, das High-Tech-LEDs und Sensoren für Autos herstellen soll. Und andererseits prüft Vorstandschef Olaf Berlien "alle Optionen" für das vor allem in den USA schwächelnde Geschäft mit Beleuchtung für Bürogebäude, Fabriken und Straßen. 

"Wir sind mit dem Leuchtengeschäft nicht zufrieden", sagte Berlien am Dienstag bei der Jahrespressekonferenz in München. Die "Optionen" können nach seinen Worten von Zukauf über die Suche nach einem Partner bis zum Verkauf alles bedeuten. "Dazu zählt auch eine Trennung." Die Entscheidung soll im nächsten Jahr fallen. Zu dem Bereich zählt auch Flutlicht für Sportanlagen.

Das Gemeinschaftsunternehmen mit Continental soll ab 2018 einen schnell wachsenden Markt beackern: LED-Beleuchtung und optische Sensoren für Autos. Die Firma soll 1500 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe erzielen. Abgesehen davon will Osram die LED-Herstellung in den nächsten Jahren stark erhöhen: In Malaysia soll die Produktion in einer neuen Fabrik anlaufen, im chinesischen Werk Wuxi die Produktionskapazität verdoppelt werden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr (30. September) stieg der Umsatz von Osram um 9,1 Prozent auf 4,13 Milliarden Euro. Das Ergebnis sank jedoch von 532 auf 275 Millionen Euro - 2015/16 hatte Osram dank des Verkaufs von Anteilen am chinesischen Unternehmen Felco einen Sondergewinn eingefahren.

Im neuen Geschäftsjahr stellt Osram ein Umsatzwachstum von 5,5 bis 7,5 Prozent in Aussicht. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen wird aber laut Finanzchef Ingo Bank voraussichtlich nicht zulegen, sondern wie im abgelaufenen Jahr bei etwa 700 Millionen Euro liegen. Ursachen seien steigende Investitionen, die Anlaufkosten des neuen Werks und Wechselkursbelastungen.

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