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Knapp 2000 Görlitzer protestieren gegen Siemens-Sparpläne

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Knapp 2000 Görlitzer protestieren gegen Siemens-Sparpläne

09.11.2017, 18:39 Uhr | dpa

Knapp 2000 Görlitzer protestieren gegen Siemens-Sparpläne. Protestaktion

Menschen halten Transparente bei der Protestaktion der Turbinen-Werker. Foto: Pawel Sosnowski (Quelle: dpa)

Gemeinsam für die Region: Bis zu 2000 Menschen haben am Donnerstag gegen die Sparpläne von Siemens in Görlitz protestiert. Neben den Turbinen-Werkern waren zahlreiche Görlitzer, Schüler, Studenten der Hochschule, aber auch Kollegen aus dem Bombardier-Werk dem Aufruf der Gewerkschaft und des Betriebsrates gefolgt. "Es zeigt sich, dass wir eine Kultur der Solidarität aufgebaut haben", sagte der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Ostsachsen, Jan Otto. "Die Menschen haben es verstanden, dass sie gemeinsam für den Industriestandort einstehen und kämpfen müssen."

Die Zukunft von Siemens im Bereich dezentraler und regenerativer Energieversorgung komme aus Görlitz, da an diesem Standort Spezialturbinen hergestellt würden, betonte Otto. Das Werk sei profitabel, innovationsfähig und hoch flexibel, quasi "das Schnellboot der Sparte", mit dem man in alle Länder der Welt fahren könnte.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) forderte vom Konzern, Verantwortung für den Osten wahrzunehmen. Er sagte: "Wir kämpfen um alle Standorte und appellieren an die Verantwortlichen, hier ein vernünftiges Konzept hinzulegen. Wir wissen, dass großer Druck da ist und wir nicht ausschließen können, dass es Strukturanpassungen gibt". Jedoch hätten die Gewerkschaften und Betriebsräte ihre Hand ausgestreckt, um Teil der Lösung zu sein.

"Denn man darf eben nicht auf dem Rücken der Beschäftigten und ganzer Standorte solche Entscheidungen treffen, wenn man seine eigenen Worte ernst nimmt, dass der Mensch vor der Marge steht. Dann sollte man seiner Verantwortung gerecht werden und den Standorten eine gute Perspektive bieten", sagte Dulig. "Wir wollen nicht zulassen, dass eine bereits gebeutelte Region weiterhin in Mitleidenschaft gezogen wird. Wir brauchen hier Zeichen der Zukunft und nicht des Niedergangs."

Am 23. November wollen die Görlitzer zur Betriebsrätekonferenz nach Berlin fahren. Dort werden sie laut Otto ab 8.00 Uhr gegen die Sparpläne des Konzerns in Deutschland demonstrieren. Mitte November will der Konzern die Arbeitnehmer über den geplanten Stellenabbau informieren.

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