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Weimar demonstriert gegen Werkschließung bei Coca-Cola

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Demonstrationen  

Weimar demonstriert gegen Werkschließung bei Coca-Cola

15.11.2017, 16:49 Uhr | dpa

Weimar demonstriert gegen Werkschließung bei Coca-Cola. Beschäftigte demonstrieren vor dem Coca-Cola Werk

Beschäftigte demonstrieren am 15.11.2017 in Weimar vor dem Coca-Cola Werk. Foto: Martin Schutt (Quelle: dpa)

Mehr als 180 Angestellte, Angehörige und Anwohner haben in Weimar gegen die Schließung des Coca-Cola-Werks demonstriert. Mit Trillerpfeifen und Postern mit Sprüchen wie "Auf 'ne Coke mit dem Arbeitsamt" zogen sie am Mittwoch durch die Stadt. Auch Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD), Arbeitsministerin Heike Werner (Linke) und Weimars Oberbürgermeister Stefan Wolf (SPD) nahmen nach Gewerkschaftsangaben teil. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hatte zur Demonstration aufgerufen.

Ziel des Unternehmens sei es, soweit wie möglich auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten, teilte Coca Cola European Partners mit. Nach wie vor werde über Alternativvorschläge beider Seiten diskutiert.

"Wir wollen, dass über die Alternativen ernsthaft diskutiert werden, bisher haben wir aber nicht das Gefühl, dass es Coca-Cola wirklich ernst nimmt", sagte Jens Löbel von NGG. Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft, Claus-Harald Güster, sieht zudem Schuld bei der Bundesregierung: Bis heute gebe es keine wirkungsvollen sogenannten Mehrwegquote. Eine Umstellung von Mehrweg- auf Einweggebinde vernichte aber Jobs in der Getränkeindustrie.

Coca-Cola hatte Anfang Oktober mit Verweis auf rückläufige Verkäufe von PET-Flaschen des Mehrwegsystems das Aus für Produktion und Verwaltung in Weimar angekündigt. Von der Werksschließung zum März kommenden Jahres sind nach Angaben des Getränkeherstellers 178 der 223 Arbeitsplätze betroffen. Ausgenommen von der Schließung sind die Außendienst-Bereiche Verkauf und Service für technische Geräte wie Kühler und Zapfanlagen.

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