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"Adventure-Trip" zum San Mamés: Störungen "kein Alibi"

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Fußball  

"Adventure-Trip" zum San Mamés: Störungen "kein Alibi"

22.11.2017, 19:39 Uhr | dpa

"Adventure-Trip" zum San Mamés: Störungen "kein Alibi". Michael Preetz erläutert den Alternativplan

Manager Michael Preetz erläutert den Flug-Alternativplan. Foto: Jens Mende/dpa (Quelle: dpa)

Ein defektes Flugzeug hat schon die Anreise ins spätsommerliche Bilbao zu einem Abenteuer für Hertha BSC gemacht. Mit fünf Stunden Verspätung traf der Fußball-Bundesligist zur möglicherweise letzten Europacup-Auswärtsmission für eine längere Zeit im Baskenland ein. "Das war gar keine Beeinträchtigung. Wir suchen kein Alibi, wir haben das Beste daraus gemacht", erklärte Abwehrspieler Sebastian Langkamp am Mittwochabend im Baskenland zu den Reise-Störungen. Auch Trainer Pal Dardai meinte: "Wir haben das gut hingekriegt."

Als der gecharterte Flieger aus Warschau am Mittwochmorgen nicht in Berlin-Tegel eintraf, leitete der Chefcoach einen Notplan ein. Nach eineinhalbstündiger Wartezeit auf dem Flughafen fuhr die Mannschaft kurzentschlossen mit dem Bus zurück zum Vereinsgelände und absolvierte dort das Abschlusstraining, das eigentlich für den Abend im futuristischen Estadio de San Mamés angesetzt war. Erst am Spieltag konnten die Hertha-Profis die Spielstätte besichtigen, der einzige kleine Nachteil der Reisewirren, meinte Dardai.

"Es ist ein Adventure-Trip", erklärte Manager Michael Preetz in einer improvisierten Runde den Mitarbeitern der Geschäftsstelle, die mit auf die Ersatzmaschine der polnischen "enterair" warten mussten. "Wir hatten es uns etwas anderes vorgestellt. Aber die Mannschaft ist positiv geblieben", betonte Dardai. Mit dieser Einstellung schickt der Ungar den in der Bundesliga derzeit schwächelnden Hauptstadtclub am Donnerstag (19.00 Uhr/Sky) in das Alles-oder-nichts-Spiel gegen Athletic Bilbao. Verlieren ist verboten: "Sonst war es das."

Der Berliner liegen in der Gruppe J hinter den Außenseitern Östersund (7) und Luhansk (6) sowie Bilbao (5) mit vier Punkten nur auf dem letzten Rang. "Es ist für uns fast ein K.o.-Spiel", unterstrich Dardai. Eine Niederlage bringt das definitive Ende des ersten Europacup-Abenteuers nach acht Jahren. Auch bei einem Remis wie im Hinspiel hätte Hertha das Weiterkommen nicht mehr selbst in der Hand. Deshalb wird Dardai seine bisherige Europa-League-Philosophie in die Schublade stecken. Der Trainer plant in der 2014 neu errichteten San-Mamés-Arena, die an ein gestrandetes Raumschiff erinnert, keine Radikal-Rotation mehr.

"Die Mannschaft hat in der letzten Woche gut funktioniert. Die Spieler haben die richtige Frische. Wir gehen mit erfahrenen Leuten in dieses Spiel, nicht nur mit jungen Spielern", verriet Dardai. Auch die kommende Bundesliga-Aufgabe am Sonntag will er dieses Mal außer Acht lassen. "Es geht nur um Bilbao. Es ist die letzte Chance. Köln ist noch weit weg." Und Manager Preetz ergänzte: Das ist eine große Herausforderung. Aber wir sind nicht chancenlos."

Hertha muss in der Fußball-Kathedrale "San Mamés", dessen schicke Außenhaut bei jedem Tor besonders wild leuchtet, unbedingt selbst treffen. "Wir können es als Halbfinale sehen, um ins Finale gegen Östersund zu gehen", erklärte Langkamp. Doch bedingungslose Offensive wird es nicht geben: "Die spielen guten Fußball mit Risiko, sind gut mit dem Ball - wie jede spanische Mannschaft", erklärte Abräumer Per Skjelbred zum Gegner Athletic. Bilbao hat in der spanischen Liga allerdings auch einige Probleme und steht nur auf Rang 15.

"Die Mannschaft, die besser verteidigt, wird gewinnen", sagte sogar Offensivmann Salomon Kalou (32) in der Erinnerung an die sieben Gegentore in den jüngsten zwei Ligaspielen seiner Hertha. Bilbao hat sieben der letzten acht Europacup-Spiele zu Hause gewonnen, Hertha die letzten vier Auswärtspartien international verloren. Der Hauptstadtclub muss in der baskischen 350 000-Einwohner-Stadt beide Serien brechen. "Das ist ein Spiel, in dem man schlau sein sollte", sagte Dardai.

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