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"Sport Bild": Rangnick verhinderte Keita-Wechsel im Sommer

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Fußball  

"Sport Bild": Rangnick verhinderte Keita-Wechsel im Sommer

23.11.2017, 11:08 Uhr | dpa

"Sport Bild": Rangnick verhinderte Keita-Wechsel im Sommer. RB Leipzigs Naby Keita

RB Leipzigs Naby Keita beim Aufwärmen auf dem Fußballfeld. Foto: Jan Woitas/Archiv (Quelle: dpa)

RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick hat einen Wechsel im Sommer von Mittelfeld-Ass Naby Keita zum FC Liverpool verhindert. "Er wollte sofort wechseln. Aber Ralf Rangnick hat vor der Mannschaft gesagt, dass wir keinen Spieler abgeben werden. Das war kein Lippenbekenntnis, das war in Stein gemeißelt", sagte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff der "Sport Bild".

Liverpool und insbesondere Trainer Jürgen Klopp hätten sich sehr stark um den 22 Jahre alten Nationalspieler Guineas bemüht. "Wir handeln glaubwürdig. Hätten wir Keita freigegeben, wären vielleicht andere Spieler auf eine ähnliche Idee gekommen", begründete Mintzlaff die Entscheidung. Keita wechselt nach der laufenden Saison für eine Ablösesumme von rund 70 Millionen Euro in die englische Premier League. Auch der FC Barcelona hatte Interesse an ihm.

Nach der Wechselabsage sei es Keita schwer gefallen, sich auf seine Aufgaben bei RB zu konzentrieren. Seine Leistungen zu Saisonbeginn waren durchwachsen. "Dass ihm das durch den Kopf gegangen ist, weil er dort ein Vielfaches von dem verdienen kann, was er bei uns bekommen hat, ist nachvollziehbar", sagte Mintzlaff. Um Keita wieder in die Spur zu bringen, habe man dann dem Wechsel im Sommer 2018 zugestimmt. "Wir haben eine Lösung gesucht, die dem Spieler wieder Sicherheit gibt. Und wir sind auch noch mit einem deutlich höheren Transfererlös aus der Sache gegangen", sagte Mintzlaff.

Durch die starken Leistungen in der Bundesliga und der Champions League rücken auch Top-Spieler wie Timo Werner, Emil Forsberg und der erst 19-jährige Dayot Upamecano in den Fokus internationaler Spitzenclubs. Werner und Forsberg haben keine Ausstiegsklauseln. Gibt es eine Schmerzgrenze bei der Ablöse? "Wenn es unmoralische Angebote gibt, müsste man sich dann damit beschäftigen", sagte Mintzlaff. "Grundsätzlich wollen wir keinen abgeben."

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