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CO2-Emissionen: 90 Firmen verursachen hauptsächlich den Klimawandel

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Neue Studie nennt Namen  

90 Konzerne verursachen hauptsächlich den Klimawandel

22.11.2013, 20:01 Uhr | t-online.de

CO2-Emissionen: 90 Firmen verursachen hauptsächlich den Klimawandel. Greenpeace protestiert mit einem Slogan auf dem Kühlturm eines Braunkohlekraftwerks gegen die Umweltverschmutzung (Quelle: dpa)

Greenpeace protestiert mit einem Slogan auf dem Kühlturm eines Braunkohlekraftwerks gegen die Umweltverschmutzung (Quelle: dpa)

Während auf dem Weltklima-Gipfel in Warschau über die vom Menschen verursachte Erderwärmung diskutiert wird, benennt eine noch unveröffentlichte US-Studie die Hauptverursacher des Klimawandels. Wie ein Forscher errechnete, handele es sich dabei lediglich um 90 Unternehmen. Deren Chefs würden in zwei Busse passen.

63 Prozent der durch den Menschen verursachten Kohlendioxid- und Methan-Emissionen gehen auf das Konto von weniger als hundert Konzernen. Zu dieser Erkenntnis kam Studienautor Richard Heede, Forscher am Climate Accountability Institute im US-Bundesstaat Colorado, der die industriellen Kohlendioxid- und Methan-Emissionen von 1751 bis 2010 hochrechnete. Bei seiner Analyse, die der Klimaforscher exklusiv dem "Guardian" vorlegte, kommt Heede auf CO2-Emissionen von insgesamt 915 Gigatonnen.

Hauptverursacher sind Energiekonzerne

Von den 90 Unternehmen sind 83 weltbekannte Energiekonzerne, die Kohle, Erdgas und Öl fördern und produzieren. Die Liste des Forschers benennt so bekannte Firmen wie die beiden amerikanischen Ölmultis Exxon Mobil und Chevron Texaco. Auch BP oder etwa der russische Staatskonzern Gazprom finden sich auf der Liste. Die restlichen sieben Konzerne kommen aus der Zementbranche. (Eine Infografik über die Konzerne finden Sie hier.)

"Es gibt Tausende Öl-, Gas- und Kohleproduzenten auf der Welt. Aber die Entscheider, die Firmenchefs oder die Öl-Minister hätten Platz in nur ein oder zwei Greyhound-Bussen", wird Heede im "Guardian" zitiert.

Studienergebnis lenkt Blick auf Energiekonzerne

Klimaexperten werteten die Studie als bisher ehrgeizigstes Projekt, einzelne Kohlestoff-Erzeuger zu benennen. Die Untersuchung wirft ohnehin einen ganz neuen Blick auf die Klimawandel-Diskussion. Übereinkünfte zwischen Staaten um Klimaziele scheinen angesichts der Ergebnisse überholt. Künftig - so scheint es - müssen in der Diskussion verstärkt die großen Energiekonzerne berücksichtigt werden.

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