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Leopard II: Ein echter Export-Schlager

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Leopard II: Ein echter Export-Schlager

06.07.2011, 00:00 Uhr | dapd

Der Leopard II in Aktion (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Der Leopard II in Aktion (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Die deutschen Leopard-Panzer sind wegen ihres hohen technischen Standes von den Militärs vieler Länder sehr begehrt. Sie werden als Kampfpanzer "ersten Ranges" angesehen. Die Bundeswehr verfügt nach eigenen Angaben über 350 Panzer vom Typ Leopard II A6.

Der Panzer wurde seit 1979 beim Heer eingeführt und immer wieder in seinem Kampfwert gesteigert. Er löste den Leopard I ab, der Anfang der 1960er Jahre nach dem Stand der damaligen Technologie entwickelt wurde. Seither vermehrte sich die "Leo-Familie" in ihrer Ausstattung und Kampfkraft stets um eine Stufe weiter.

"Kampfpanzer des 21. Jahrhunderts"

Bei der neuesten Version handelt es sich um den Leopard II A7+. Die Bundeswehr besitzt davon kein Exemplar. Der Hersteller der Leoparden, die Münchner Firma Krauss-Maffei Wegmann (KMW), bezeichnet den Typ II A7+ als den "Kampfpanzer des 21. Jahrhunderts". Mit ihm hätten Streitkräfte "das bestmögliche Mittel, asymmetrische Bedrohungen durch Terroristen und Sprengsätze auf den Straßen zu bekämpfen".

Nur die Rücklichter und den Namen hat der Leo II A6 mit dem Leo I gemeinsam, meinte ein Experte, als er die Weiterentwicklung betrachtete. Die stattliche Reihe der 4500 produzierten Leopard-I-Panzer hatte mit ihrem langen Erfahrungsschatz von über zwölf Produktionsjahren bei der Entwicklung des Leopard II Pate gestanden.

Allen Panzern der Sowjets überlegen

Der Leo II sollte bei einem möglichen Angriff des Warschauer Paktes der zahlenmäßigen Überlegenheit der feindlichen Panzerverbände Paroli bieten können. Nach Ansicht von Offizieren waren die deutschen Leopard-Panzer im Kalten Krieg allen Panzertypen der Sowjets überlegen.

Die Hauptwaffe des mit vier Soldaten besetzten Leopard II ist eine 120 Millimeter-Glattrohrkanone. Mit ihr lassen sich während der Fahrt Ziele in einer Entfernung bis zu 2500 Meter bekämpfen. Dank eines Motors mit einer Leistung von 1500 PS erreicht der bis zu 63 Tonnen schwere Panzer eine Höchstgeschwindigkeit von gut 70 Stundenkilometer. Der Leo kann sich komplett um die eigene Achse drehen. Er kann sogar Gewässer bis zu 2,25 Meter Tiefe, durchqueren.

Der Leo II ist mit tonnenschweren Stahlplatten am Unterboden vor Panzerminen und Sprengfallen geschützt. Um auf die neuen Bedrohungen des 21. Jahrhunderts zu reagieren, wird der Leo II auf das Modell A7+ mit einem wirksamen Rundumschutz, einer Sekundärbewaffnung (Maschinengewehr oder Granatwerfer), Möglichkeiten zur Nahfeldbeobachtung sowie einer verbesserten Aufklärungsfähigkeit aufgerüstet.

Bei allen Bedingungen feuerbereit

Der Leo-II-Panzer kann aufgrund seiner Wärmebildtechnik und einer computergesteuerten Feuerleitanlage auch beim Fahren und bei jedem schlechten Wetter sowie in der Nacht Ziele erfolgreich schon mit dem ersten Schuss bekämpfen. Der Stückpreis für den Leo soll bei über drei Millionen Euro liegen. Zahlreiche Länder haben Leopard-Panzer gekauft, darunter die Niederlande, Belgien, Italien, Dänemark, Norwegen, Kanada, Chile, die Schweiz, Singapur und Österreich. Insgesamt wurden von KMW mehr als 3000 Panzer an 16 Nationen geliefert.

06.07.2011, 00:00 Uhr | dapd

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