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Remstal: Kopflose Riesenpuppe löst Großeinsatz der Polizei aus

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Für Leiche gehalten  

Kopflose Riesenpuppe löst Großeinsatz der Polizei aus

17.04.2018, 11:43 Uhr | dpa

Eine vermeintliche Leiche hat am Montagabend einen Großeinsatz im Remstal in Baden-Württemberg ausgelöst. (Screenshot: Nonstop News)
Riesenpuppe mit Leiche verwechselt

Eine vermeintliche Leiche hat am Montagabend einen Großeinsatz im Remstal in Baden-Württemberg ausgelöst. (Quelle: t-online.de)

Polizeieinsatz: Eine große Puppe ist für eine Leiche gehalten worden. (Quelle: t-online.de)


Ein Passant macht im baden-württembergischen Remstal eine schaurige Entdeckung. Herbeigerufene Polizisten rufen sofort Verstärkung. Doch der Großeinsatz endet mit Entwarnung.

Eine Puppe ohne Kopf und scheinbar voller Blut hat im beschaulichen Remstal in Baden-Württemberg einen Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. "Sie sah eben aus wie eine menschliche Leiche", sagte ein Polizeisprecher über die Puppe, die einem Spaziergänger am Rande der Rems bei Weinstadt aufgefallen war. Die erste Streife am vermeintlichen Tatort hatte demnach am Montagabend ebenfalls den Eindruck, dass dort ein kopfloser Mensch liegt.

Es sei schon düster gewesen, erklärte der Sprecher. Zudem lag die Puppe im Auslauf eines unzugänglichen Schachts und konnte nur von Weitem gesehen werden. Feuerwehrleute öffneten schließlich den Schacht von einer anderen Seite – erst dann konnte festgestellt werden, dass es sich gar nicht um eine Leiche handelte.

Einsatz bei einem Detektivspiel?

"Wir wissen nicht, warum die Puppe da abgelegt wurde", sagte ein Sprecher am Dienstag. Fakt sei aber: "Sie war schon so präpariert, dass sie aussah wie eine Leiche." Die kopflose Figur trug ein gestreiftes Oberteil, Jeans – und lag mit gefesselten Beinen im Gras, wie auf einem Foto zu erkennen ist. Rote Flecken auf der Kleidung sahen zunächst wie Blut aus. Möglicherweise sei die Puppe dort abgelegt worden, um jemanden zu erschrecken, sagte der Sprecher. Allerdings sei sie so versteckt gewesen, dass das eher unwahrscheinlich sei. "Es kann sein, dass sie da schon Wochen und Monate gelegen hat." Denkbar sei daher auch, dass sie bei einem Detektivspiel zum Einsatz gekommen sei.

"Wenn jemand Hinweise geben kann, woher die Puppe kommt, soll er sich melden." Auch die Ermittler schauen sie demnach noch einmal genau an. Der Sprecher betonte aber: "Den Aufwand wie bei einer echten Leiche betreiben wir nicht." Nachmachen solle das Ganze bitte niemand – immerhin seien deswegen zahlreiche Beamte im Einsatz gewesen, die dann keine echten Fälle bearbeiten konnten.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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