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Zwei Verletzte bei Tornado-Absturz

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Jagdflugzeug in der Eifel verunglückt  

Zwei Verletzte bei Tornado-Absturz

24.03.2009, 16:37 Uhr | dpa, dapd

Kurz vor dem Aufprall eines Tornados in der Eifel konnten sich beide Besatzungsmitglieder mit dem Schleudersitz retten (Foto: dpa)Kurz vor dem Aufprall eines Tornados in der Eifel konnten sich beide Besatzungsmitglieder mit dem Schleudersitz retten (Foto: dpa)

Am Fliegerhorst Büchel in der Eifel ist ein Jagdflugzeug der Bundeswehr vom Typ PA 200 verunglückt. Die beiden Besatzungsmitglieder konnten sich mit dem Schleudersitz retten, erlitten bei dem Notausstieg aber Verletzungen und wurden ins Bundeswehrkrankenhaus nach Koblenz gebracht, wie Luftwaffen-Sprecher Hartmut Beilmann sagte.

Wie schwer die Männer verletzt wurden, ist bislang unbekannt. "Sie sind beide ansprechbar", sagte Beilmann. Auch warum der Tornado von der Landebahn abkam, sei noch unklar. Fest stehe nur, dass die Wetterbedingungen am Montagabend mit Regen und starkem Wind "sehr ungünstig" waren. Nach Angaben der Luftwaffe waren keine Waffen an Bord des Tornados, bei dem die Luftwaffe "von Totalschaden" ausgeht.

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Flugzeug überschlug sich

Der Tornado vom Jagdbombergeschwader 33 geriet bei der Landung am Montagabend aus zunächst ungeklärter Ursache von der Landebahn ab und überschlug sich. Ein Team der Dienststelle General Flugsicherheit der Bundeswehr, dem militärischen Pendant des Luftfahrtbundesamtes, hat den Angaben zufolge die Untersuchung der Unfallursache aufgenommen. Diese werde aber vermutlich Monate dauern.

Angeblich ist Büchel noch Atomwaffenstandort

Auf dem Fliegerhorst Büchel ist das Jagdbombergeschwader 33 der Luftwaffe mit 50 Tornados und rund 1800 Soldaten stationiert. Atomwaffengegner gehen davon aus, dass auf dem Gelände auch noch mehrere nukleare US-Sprengköpfe gelagert werden. Büchel sei damit der letzte verbliebene Atomwaffenstandort in Deutschland.


Ein Toter bei Tornado-Unfall im Jahr 2007

Den letzten schweren Tornado-Unfall gab es am 12. April 2007 in der Schweiz. Beim Absturz des Kampfjets der Bundeswehr im Berner Oberland war einer beiden Insassen ums Leben gekommen. Der zweite Insasse konnte vor dem Aufprall der Maschine gegen eine Felswand den Schleudersitz betätigen und blieb danach mit dem Fallschirm in der Wand hängen, von wo er mit einer Seilwinde von einem Helikopter befreit wurde.

 
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