Startseite
Sie sind hier: Home > Nachrichten > Panorama >

US-Satellit könnte auf Moskau stürzen

...

US-Satellit stürzt ab - Moskau bedroht?

16.09.2011, 13:15 Uhr

Ein inaktiver US-Forschungssatellit könnte schon bald auf die Erde stürzen. Man gehe davon aus, dass der defekte Satellit UARS (Upper Atmosphere Research Satellite) in den Tagen um den 24. September in die Erdatmosphäre eintrete, berichtete die US-Raumfahrtbehörde NASA.

Dabei werde das mehr als sechs Tonnen schwere Stück Weltraummüll zwar auseinanderbrechen, aber nicht alle Teile würden in der Atmosphäre verglühen.

Russen sind in Sorge

Russische Medien spekulieren, dass die Hauptstadt Moskau in der "Risikozone" liegen könnte, in der der Satellit von der Größe eines Schulbusses heruntergehen könnte. Laut NASA ist es jedoch noch zu früh, um exakt vorhersagen zu können, wo und wann UARS möglicherweise abstürzen könnte.

Das Risiko, dass dabei Menschen verletzt werden, sei "extrem gering". Seit Beginn der Raumfahrt in den 1950er Jahren habe es keine Schäden gegeben, wenn Müll aus dem Orbit auf die Erde fiel.

Satellit seit 2005 außer Betrieb

Der Forschungssatellit wurde 1991 mit der Mission losgeschickt, die Ozonschicht und die Erdatmosphäre zu untersuchen. Die Messungen endeten im Jahr 2005. Seitdem ist der Satellit außer Betrieb. Die NASA beobachtet ihn nach eigener Aussage genauestens und berichtet auf ihrer Webseite stets über neueste Erkenntnisse. Wer ein Teil finde, das von dem Satelliten stammen könnte, solle es nicht anfassen, sondern die Polizei benachrichtigen, warnte die Behörde.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
Anzeige
Video des Tages
Rücksichtslos 
Lkw-Rowdys liefern sich Duell auf der Straße

Die drei Fahrer können von Glück sagen, dass niemand zu Schaden gekommen ist. Video

Anzeige
Blankziehen als Denkanstoß 
Diese fünf Frauen und Männer frieren aus Protest

Im weihnachtlichen Trubel auf dem Berliner Kudamm staunten die Passanten nicht schlecht. mehr

Drei-Tages-Wettervorhersage

Anzeige


Anzeige