Startseite
Sie sind hier: Home > Nachrichten > Panorama >

Tatwaffe im Mordfall Lena bleibt verschwunden

...

Tatwaffe im Mordfall Lena bleibt verschwunden

08.04.2012, 17:06 Uhr | dpa

Tatwaffe im Mordfall Lena bleibt verschwunden. Die Emder Polizei arbeitet weiter an der Aufklärung im Mordfall Lena.

Die Emder Polizei arbeitet weiter an der Aufklärung im Mordfall Lena. (Quelle: dpa)

Emden (dpa) - Zwei Wochen nach dem Mord an der elfjährigen Lena in Emden haben die Ermittler die Tatwaffe noch nicht gefunden. Taucher hatten in der vergangenen Woche die Kanäle in den Wallanlagen nach der möglichen Tatwaffe und anderen Beweisen abgesucht.

Der Einsatz sei inzwischen beendet, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Auch über die Feiertage bemüht sich die Mordkommission weiter um die Aufklärung des Verbrechens.

"Die Kollegen arbeiten Hinweise ab und beleuchten das Umfeld des Täters", sagte die Sprecherin. Die Polizei will sich nach wie vor nicht zur Todesursache äußern. "Das ist immer noch Täterwissen. Weil wir nur ein Teilgeständnis haben, geben wir keine Auskunft", sagte die Sprecherin. Der "Focus" hatte berichtet, der Täter habe Lena erst vergewaltigt und dann erwürgt. Danach habe er auf das Mädchen eingestochen. Ein 18-Jähriger hatte am vergangenen Wochenende gestanden, Lena am 24. März getötet zu haben.

Die Ermittler werfen dem Mann auch vor, er habe im November eine Joggerin in den Emder Wallanlagen vergewaltigen wollen. Die Frau entging dem Übergriff nur knapp. Kurz zuvor hatte sich der junge Mann wegen seiner pädophilen Neigung selbst bei der Polizei angezeigt. Er gab zu, ein siebenjähriges Mädchen ausgezogen und fotografiert zu haben. Eine richterlich angeordnete Hausdurchsuchung versäumte die zuständige Behörden jedoch.

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, kritisierte in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag) Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU). Der Politiker sei bei den internen Ermittlungen gegen Polizeibeamte voreingenommen. "Ich gehe von keinem fairen Verfahren aus, weil Uwe Schünemann als oberster Dienstherr das Ergebnis bereits vorweggenommen hat."

Schünemann hatte in der vergangenen Woche von Fehlern einzelner Beamter gesprochen und strukturelle Probleme bei der Polizei ausgeschlossen. Gegen vier Polizisten laufen Disziplinarverfahren. Zwei von ihnen müssen sich außerdem einem Ermittlungsverfahren wegen Strafvereitelung im Amt stellen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
News-Video des Tages
Tijuana 
Mit Schienen und Strom: Neuer Drogentunnel entdeckt

Der Tunnel befand sich gerade im Aufbau und sollte von Mexiko in die USA führen. Video

Anzeige

Shopping
Shopping 
Pure Gemütlichkeit mit Landhaus-Charme

Entdecken Sie die große Vielfalt an tollen Möbeln & Wohnaccessoires im Landhausstil. bei BAUR

Shopping 
Must-haves für den Sommer – Mode ab Größe 42

Leichte Cardigans für warme Sommerabende. Finden Sie ihr jetzt ihr Lieblingsstück im Special

Shopping 
Luftig leichte Kleider für den perfekten Sommer

Uni, Punkte, Print - Kleider in klassischem Design für jede Gelegenheit. Jetzt bei peterhahn.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITBAURCECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
THEMEN VON A BIS Z

Anzeige