18.04.2012, 13:01 Uhr | dpa
Auf der Flucht vor der Polizei ist eine mutmaßliche Zigarettendiebin in Niedersachsen von einem Zug erfasst und getötet worden. Die 29-Jährige sei sofort tot gewesen, sagte ein Polizeisprecher.
Nach den bisherigen Ermittlungen waren die später getötete Person, eine weitere Frau und zwei Männer in der Nacht zu Mittwoch in Sarstedt in einen Kiosk eingebrochen und hatten dort eine größere Menge Zigaretten gestohlen. Eine Zeugin beobachtete den Einbruch und alarmierte die Polizei.
Die Beamten konnte zwei tatverdächtige Männer noch in der Nähe des Kiosks festnehmen. Da diese Einbruchswerkzeuge und Diebesgut bei sich hatten, wurden sie vorläufig festgenommen. Die Männer gaben in einer ersten Vernehmung den Einbruch zu.
Den Frauen gelang zunächst die Flucht. Bei Barnten wollten sie offenbar die ICE-Trasse der Bahn überqueren. Dabei wurde die 29-Jährige durch den Sog eines Zuges in den angrenzenden Graben geschleudert. Dabei erlitt sie tödliche Kopfverletzungen.
Die vierte verdächtige Person hat die Polizei inzwischen ermittelt. Sie bestreitet aber jegliche Tatbeteiligung an dem Einbruch in den Kiosk.
Quelle: dpa
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