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    Luxusliner soll Schiffbrüchige ignoriert haben

    18.04.2012, 18:51 Uhr | Spiegel Online, Spiegel Online

    Luxusliner soll Schiffbrüchige ignoriert haben. Die Besatzung der "Star Princess" soll Schiffbrüchigen im Pazifik nicht geholfen haben (Quelle: AP/panama-guide.com)

    Die Besatzung der "Star Princess" soll Schiffbrüchigen im Pazifik nicht geholfen haben (Quelle: AP/panama-guide.com)

    Seine Geschichte machte weltweit Schlagzeilen: Alexis Adrián Vásquez de La Cruz überlebte nach einem Schiffbruch des Fischkutters "Fifty Cent" vier Wochen im Pazifik, er ernährte sich von Regenwasser und rohem Fisch. Zwei weitere Besatzungsmitglieder, Elvis Oropeza, 31, und Fernando Osorio, 16, verdursteten.

    Nun erheben Passagiere eines Kreuzfahrtschiffs schwere Vorwürfe gegen die Schifffahrtsgesellschaft Carnival Corporation. Drei Personen, die an Bord der "Star Princess" waren, sahen nach übereinstimmender Aussage den manövrierunfähigen Fischkutter und alarmierten die Besatzung - doch nichts geschah. Das berichtet der "Guardian".

    Rote T-Shirts und orangefarbene Rettungswesten geschwenkt

    Die Zeitung zitiert unter anderem die US-Amerikanerin Judy Meredith, die an Bord war und nach eigener Aussage den Fischkutter gesehen hat. Es sei eine schreckliche Nachricht gewesen, dass die "Fifty Cents" nach dem Sichtkontakt zwei weitere Wochen im Meer getrieben sei. "Zwei der Männer starben und hätten überleben können, hätte das Kreuzfahrtschiff auf unseren dringenden Hinweis reagiert."

    Auch der Überlebende bestätigte, er habe das Kreuzfahrtschiff gesehen. Er und die beiden anderen Fischer hätten mit roten T-Shirts und orangefarbenen Rettungswesten versucht, auf sich aufmerksam zu machen. Laut Jeff Gilligan, einem weiteren Beobachter, benutzten er, Meredith und ein weiterer Kreuzfahrtpassagier ihre Ausrüstung zur Vogelbeobachtung. Damit "sahen wir dieses seltsame kleine Boot und mindestens eine Person, die stand und ein Stück Stoff über ihrem Kopf schwenkte". Passagiere machten Fotos von dem kleinen Boot - laut Vásquez ist es die "Fifty Cents".

    Interne Untersuchung läuft

    Carnival reagierte äußerst reserviert auf die Vorwürfe. Man kenne die Behauptung, die "Star Princess" habe einem Boot in Seenot nicht geholfen, sagte ein Sprecher. Man könne den Vorfall bislang nicht bestätigen und führe derzeit eine interne Untersuchung durch. Carnival gehört auch die "Costa Concordia", die im Januar vor der italienischen Küste auf Grund lief.

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