05.05.2012, 11:13 Uhr | dpa
In Japan sind mindestens acht Bergwanderer bei schlechtem Wetter ums Leben gekommen. Ein Bergsteiger stieß in der Region um den 2932 Meter hohen Shiroumadake auf eine Gruppe von sechs kollabierten älteren Männern, berichtete die Polizei in der zentraljapanischen Provinz Nagano. Die Männer wurden mit einem Hubschrauber in ein nahegelegenes Dorfkrankenhaus geflogen, doch jede Hilfe kam zu spät.
Die Wanderer im Alter von 60 bis 70 Jahren aus der Südprovinz Fukuoka seien unzureichend gegen das schlechte Wetter gekleidet gewesen und an Unterkühlung gestorben, heißt es im Polizeibericht.
Nahe des 2670 Meter hohen Jiigatake starb zudem eine 62 Jahre alte Frau in einem Schneesturm. Sie war allein in den Berg eingestiegen und hatte am Vorabend bei einer Hütte um Hilfe angerufen, hieß es. Danach sei der Kontakt zu ihr jedoch abgebrochen. Sie wurde auf einem Wanderpfad entdeckt, doch kam jede Hilfe zu spät. Auch in der Provinz Gifu starb ein weiterer Mann an Unterkühlung.
Quelle: dpa
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