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Bayern: Schüsse bei Verfolgungsjagd auf der A8

26.11.2012, 11:33 Uhr | dapd

Bayern: Schüsse bei Verfolgungsjagd auf der A8. Ende einer Verfolgungsjagd auf der A8 bei Augsburg. (Quelle: Thomas Heckmann)

Ende einer Verfolgungsjagd auf der A8 bei Augsburg. (Quelle: Thomas Heckmann)

Filmreife Szene auf der A8: Bei einer wilden Verfolgungsjagd mit der Polizei rammte ein 20-Jähriger mehrere Fahrzeuge. Der Fahrer war demnach stark betrunken.

Polizisten machen einen 20-Jährigen aus Bayern nach einer Flucht über die Landesgrenze hinweg in Baden-Württemberg dingfest. Bei der Verfolgung gab die Polizei mehrere Schüsse auf den Fluchtwagen ab, wie ein Polizeisprecher sagte. Zudem wurden mehrere Fahrzeuge gerammt und dabei beschädigt.

Angeblich Suizidgedanken

Der junge Mann meldete sich per Telefon bei der Polizei in Augsburg, wie ein Polizeisprecher sagte. Dabei habe er behauptet, sich etwas antun zu wollen. Einsatzkräfte entdeckten den 20-Jährigen auf der Autobahn und nahmen die Verfolgung auf. Der junge Mann raste daraufhin durch Baustellen davon und schlängelte sich an Fahrzeugkolonnen vorbei.

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Vor einer Baustelle drängelte er über den Standstreifen und eine Fahrbahn an wartenden Autos vorbei. Dabei rammte er mehrere Fahrzeuge, darunter einen mit 30 Jugendlichen besetzten Reisebus. Verletzt wurde dabei nach ersten Erkenntnissen niemand.

Der Fahrer war stark betrunken

Die Polizei gab mehrere Schüsse auf den Wagen des Flüchtenden ab, konnte ihn aber nicht stoppen. Als sich ein Streifenwagen neben das Fluchtauto setzte, drängte es der 20-Jährige ab. Dabei wurde ein Polizist leicht verletzt.

Schließlich schleuderte der junge Mann mit seinem Fluchtfahrzeug mehrfach gegen die Leitplanke und blieb stehen. Daraufhin flüchtete er zu Fuß über die Autobahn. Einsatzkräfte der bayerischen und baden-württembergischen Polizei überwältigten ihn auf einer Baustelle nahe Dornstadt im Alb-Donau-Kreis. Er war stark betrunken und wurde an eine psychiatrische Klinik übergeben.

Der Führerschein, den er seit Anfang des Jahres besitzt, musste er abgeben, wie es hieß. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro.

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