08.12.2012, 17:27 Uhr | dpa
Ein Gleitschirmflieger ist in Südspanien in einer Hochspannungsleitung hängengeblieben und konnte erst vier Stunden später wohlbehalten aus seiner Notlage befreit werden.
Der Ausflug endet in einer Hochspannungsleitung. Während der Bergungsarbeiten waren Teile der nahen Stadt ohne Strom. zum Video
Das Unglück ereignete sich an der Schnellstraße, die die Stadt Granada mit den Skigebieten der Sierra Nevada verbindet. Der Mann war nach Medienberichten am Vorabend mit seinem Schirm an einem Kabel in 80 Meter Höhe hängengeblieben.
Der Einsatz eines Hubschraubers sei wegen der hereinbrechenden Dunkelheit ausgeschlossen gewesen, berichteten die Bergungsdienste. Die Leiter eines Feuerwehrwagens reichte nicht hoch genug.
Erst mit Hilfe eines Spezialkrans konnte der Mann abgeseilt und sicher auf die Erde gebracht werden. Die Rettungsoperation zog sich auch deshalb so lange hin, weil sichergestellt werden musste, dass der Strom in der Hochspannungsleitung abgestellt worden war.
Quelle: dpa
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