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US-Außenministerin Hillary Clinton wegen Blutgerinnsel im Krankenhaus

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Hillary Clinton wegen Blutgerinnsel im Krankenhaus

31.12.2012, 09:55 Uhr | AFP, dpa

US-Außenministerin Hillary Clinton wegen Blutgerinnsel im Krankenhaus. US-Außenministerin Clinton erleidet Thrombose (Quelle: dapd)

US-Außenministerin Clinton muss nach ihrer Gehirnerschütterung einen weiteren gesundheitlichen Rückschlag hinnehmen (Quelle: dapd)

US-Außenministerin Hillary Clinton ist wegen Komplikationen nach einer vor mehreren Wochen erlittenen Gehirnerschütterung in ein Krankenhaus gebracht worden. Bei ihr habe sich ein Blutgerinnsel gebildet und sie müsse beobachtet werden, teilte Clintons Sprecher Philippe Reines mit. Die 65-Jährige erhalte blutverdünnende Medikamente und müsse vorerst für 48 Stunden in der New Yorker Klinik bleiben.

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Clinton hatte vor einigen Wochen infolge einer Magen-Darm-Erkrankung einen Schwindelanfall erlitten und war in Ohnmacht gefallen. Dabei hatte sie nach offiziellen Angaben die Gehirnerschütterung erlitten, die erst nach Tagen festgestellt worden sei. Das Blutgerinnsel sei nun bei einer Folgeuntersuchung diagnostiziert worden, erklärte Reines.

Seit 7. Dezember nicht im Ministerium

Auch wegen anderer, nicht näher bezeichneter Folgen der Gehirnerschütterung werde sie weiter von Ärzten beobachtet. Diese würden auch entscheiden, ob weitere Maßnahmen nötig werden. Clinton absolviert schon seit Wochen keine öffentlichen Auftritte mehr. Seit dem 7. Dezember ist sie nicht mehr zur Arbeit im Ministerium erschienen. Auf Rat ihrer Ärzte sagte sie zudem mehrere Auslandsreisen ab.

Bisher hieß es, Clinton arbeite von zuhause aus und werde am Montag an ihren Schreibtisch im Ministerium zurückkehren. Die Chefdiplomatin war während ihrer vierjährigen Amtszeit unermüdlich gereist und hatte rund 400 Tage im Flugzeug verbracht.

Clinton litt schon einmal unter Thrombose

In einem Interview im Oktober 2007 hatte Clinton über ein Blutgerinnsel in ihrem Bein gesprochen, das sie 1998 erlitt. Die Thrombose sei der "schlimmste gesundheitlicher Schreck" ihres Lebens gewesen, sagte Clinton der "New York Daily News". "Es war erschreckend, weil du es sofort behandeln musst - du willst ja nicht riskieren, dass es sich löst und sich in dein Gehirn, dein Herz oder deine Lungen bewegt", sagte Clinton damals.

Die ehemalige First Lady hat bereits vor längerer Zeit mitgeteilt, dass sie nicht für eine zweite Amtsperiode zur Verfügung stehen wird. Der wiedergewählte Präsident Barack Obama hat zwischenzeitlich den demokratischen Senator und ehemaligen Präsidentschaftskandidaten John Kerry für das Amt nominiert. Er muss noch vom Kongress bestätigt werden. Bis dahin wollte Clinton nach eigener Aussage weiterarbeiten.

 
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