01.01.2013, 10:41 Uhr | AFP, dpa
Wird sich nach Angaben der Ärzte vollständig von ihrem Blutgerinnsel erholen: US-Außenministerin Hillary Clinton.
Bei US-Außenministerin Hillary Clinton ist ein Blutgerinnsel im Kopf entdeckt worden. Eine Untersuchung habe gezeigt, dass sich in einer Vene zwischen Schädel und Gehirn hinter dem rechten Ohr ein Blutpfropf gebildet habe, teilten die Ärzte am Montag mit.
Er habe jedoch nicht zu einem Schlaganfall oder einer Schädigung des Gehirns geführt. Sie seien daher zuversichtlich, dass die 65-Jährige sich vollständig erholen werde.
Clinton war am Sonntag in New York ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ihr Mitarbeiter Philippe Reines hatte nur mitgeteilt, sie habe infolge eines Unfalls vor einigen Wochen ein Blutgerinnsel. Angaben zum Ort der Thrombose machte er jedoch nicht. Die Ministerin, die Anfang des Jahres ihr Amt aufgeben will, war Mitte Dezember infolge einer Magenvirus-Erkrankung in Ohnmacht gefallen und hatte dabei eine Gehirnerschütterung erlitten.
Bisher hieß es, Clinton arbeite von zuhause aus und werde am Montag an ihren Schreibtisch im Ministerium zurückkehren. Die Chefdiplomatin war während ihrer vierjährigen Amtszeit unermüdlich gereist und hatte rund 400 Tage im Flugzeug verbracht. Vor einigen Monaten kündigte die Ehefrau des früheren demokratischen Präsidenten Bill Clinton an, sich von ihrem Amt zurückzuziehen. Als ihren Nachfolger nominierte Präsident Barack Obama den Senator John Kerry.
Quelle: AFP, dpa
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