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"Carnival Triumph": Krisenzustand auf Havarie-Kreuzfahrtschiff

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Ekelzustände auf havariertem Kreuzfahrtschiff

14.02.2013, 13:01 Uhr | t-online.de, dapd

"Carnival Triumph": Krisenzustand auf Havarie-Kreuzfahrtschiff . Die havarierte "Carnival Triumph" wird nun in Richtung Alabama abgeschleppt (Quelle: Reuters)

Die havarierte "Carnival Triumph" wird nun in Richtung Alabama abgeschleppt (Quelle: Reuters)

Auf dem seit Sonntag im Golf von Mexiko havarierten Kreuzfahrtschiff "Carnival Triumph" herrschen offenbar bedenkliche hygienische Zustände. Passagiere berichten von übergelaufenen Toilette, bestialischem Gestank und miserablen Bedingungen für die 4229 Menschen an Bord.

Fahrgäste berichteten dem Sender CNN, dass Abwasser durch Gänge und Kabinen rinne. Viele hätten ihre Matratzen an Deck gebracht, um dem Gestank zu entfliehen. Außerdem bildeten sich lange Schlangen an der Essensausgabe, hieß es.

"Es gibt Wasser und Kot auf dem Boden, das ganze Schiff stinkt extrem", erklärte ein Passagier gegenüber USA Today. Zudem verderben durch den Stromausfall die Vorräte in den Kühlräumen. Essen und Wasser wird immer knapper.

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Reederei sieht keine erhöhte Krankheitsgefahr

Die Reederei Carnival Cruises, zu der auch die "Costa Concordia" gehört hat, entschuldigte sich zwar, spielte die Zustände auf dem Schiff laut USA Today jedoch herunter. Geschäftsführer Gerry Cahill erklärte, es gebe fließendes Wasser und die meisten der 23 öffentlichen Toiletten seien funktionstüchtig.

Die Möglichkeit, die unhygienischen Zustände könnten zu Krankheiten führen, verharmloste Cahill. Bisher sei kein erhöhter Andrang auf die Krankenstation des Schiffs zu erkennen. Jedoch sei natürlich niemand glücklich über die Bedingungen an Bord des Schiffes.

Ein Brand im Maschinenraum hatte am Sonntag den Antrieb der "Triumph" lahmgelegt. Seit Dienstag wird das Schiff nun in Richtung US-Küste abgeschleppt. Allerdings bewege es sich nur mit einer Geschwindigkeit von rund zehn Stundenkilometern und werde deshalb erst am Donnerstagnachmittag im US-Staat Alabama erwartet, berichtet CNN.

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