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Kampfhubschrauber "Tiger" in Bayern abgestürzt

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Kampfhubschrauber "Tiger" in Bayern abgestürzt

05.03.2013, 17:34 Uhr | dpa

Kampfhubschrauber "Tiger" in Bayern abgestürzt. Das Gelände um den Unglücksort bei Ettal in Bayern ist abgesperrt.

Das Gelände um den Unglücksort bei Ettal in Bayern ist abgesperrt. (Quelle: dpa)

 

Ettal/Berlin (dpa) - Nach dem Absturz eines Kampfhubschraubers "Tiger" mit zwei Leichtverletzten in Bayern bleiben die Hightech-Helikopter auch im Afghanistan-Einsatz zunächst am Boden. Die Ursache des Unfalls blieb am Dienstag unklar.

Der Helikopter war am Montagabend im oberbayerischen Ettal bei Garmisch-Partenkirchen auf eine Wiese gestürzt und in Flammen aufgegangen. Die beiden Besatzungsmitglieder - Pilot und Kommandant - konnten sich aus dem Wrack retten und wurden nur leicht verletzt, wie Bundeswehrsprecher Markus Kirchenbauer sagte.

Oberstleutnant Ralf Köster vom Kampfhubschrauberregiment 36 im hessischen Fritzlar sagte der "Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen", ein technischer Defekt müsse ausgeschlossen werden, bevor die "Tiger" wieder fliegen dürften. Die Stimmung im Regiment sei gedrückt, aber alle seien froh, dass die beiden Kameraden nur leicht verletzt worden seien. Sie würden im Bundeswehrkrankenhaus in Ulm behandelt.

Die Absturzstelle liegt in unbewohntem und schwer zugänglichem Gebiet. Feuerwehr und Polizei waren mehrere Stunden mit einem großen Aufgebot im Einsatz.

Insgesamt verfügt die Bundeswehr über 29 "Tiger", die von der EADS-Tochter Eurocopter hergestellt werden. Seit Mitte Dezember werden die Kampfhubschrauber auch in Afghanistan eingesetzt. Inzwischen sind dort vier der Hightech-Flieger stationiert.

Die Bundeswehr hatte jahrelang auf die 14 Meter langen Helikopter mit 12,7 Millimeter Bordkanonen und Stinger-Raketen gewartet. Jetzt wird ihr Einsatz bis auf weiteres unterbrochen. Die Hubschrauber blieben auch dort am Boden, bis die Unfallursache geklärt sei, hieß es aus der Bundeswehr in Afghanistan.

Das Einsatzführungskommando in Geltow bei Potsdam betonte aber, dass es sich nicht um ein generelles Flugverbot handele. Der Einsatz liege in der Verantwortung des Kommandeurs vor Ort. "Es wären alle Flüge möglich, die operativ notwendig sind."

 
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