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Unwetter wüten über Nordrhein-Westfalen

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Blitz schlägt in Kirchturm ein

Unwetter wüten über Nordrhein-Westfalen

04.01.2014, 09:51 Uhr | dpa, t-online.de

Unwetter wüten über Nordrhein-Westfalen. Blitzeinschlag: Die brennende Pfarrkirche St. Hubertus in Essen (Quelle: dpa)

Gewitter über dem Ruhrgebiet setzten den höchsten Kirchturm Essens in Brand (Quelle: dpa)

 

Blitz, Donner und heftiger Sturm über dem Westen: Ein Unwetter hat in Nordrhein-Westfalen Schäden angerichtet und für Verspätungen im Nah- und Fernverkehr gesorgt. Eine Frau starb. Im höchsten Kirchturm Essens schlug ein Blitz ein, es kam zu einem Schwelbrand.

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Eine 23-Jährige sei getötet worden, als sie in Erkelenz von einer frisch gemauerten Wand erschlagen wurde. Das meldete "RP-Online". Während des Gewitters sei die Wand angedrückt worden.

Im Neandertal wurden zwei Männer verletzt, als ein entwurzelter Baum auf ihren Wagen stürzte. In Bochum zog sich ein Radfahrer schwere Verletzungen zu, als er gegen einen umgestürzten Bauzaun fuhr.

Kirchturm brennt ab

Gegen 20 Uhr brach ein Feuer in der Essener Pfarrkirche St. Hubertus aus. Aus der 74 Meter hohen Kirchturmspitze schlugen Flammen in den Nachthimmel. Das berichtete "RP-Online".

Am Abend wurde der Flughafen in Düsseldorf kurzfristig geschlossen, Flüge mussten nach Köln umgeleitet werden. Auch die Bahn meldete "witterungsbedingte Störungen" im Raum Duisburg, wie "Der Westen" meldete. In einem Stellwerk hatte offenbar ein Blitz eingeschlagen.

"Von der Intensität nicht abzusehen"

"Es war tatsächlich ein herausragendes Ereignis und von der Intensität nicht abzusehen. Unsere Berechnungen Freitag früh ließen den Schluss auf Sturmböen von 90 Kilometern pro Stunde mit Schauer und Gewitter zu. Dass es sogar zu orkanartigen Stürmen kam, war nicht vorhersehbar", so Stefan Laps von der Unwetterzentrale.

"Die Gewitter waren zudem für diese Jahreszeit außergewöhnlich blitzintensiv", so der Meteorologe. Dafür sorgte vor allem der Temperaturunterschied zwischen der Luft am Boden und der in einigen Kilometern Höhe. Innerhalb der Gewitter kam es häufig zu Graupel- und sogar zu Hagelschauern.

Spitzenböen von 128 Kilometern pro Stunde

Im nordrhein-westfälischen Issum nahe der Grenze zu den Niederlanden wurden laut Wetterdienst Meteomedia Spitzenböen von 119 Kilometern pro Stunde gemessen - ab 118 sprechen die Experten von einem Orkan. Aber auch in Arnsberg-Müschede (115 km/h) und in Unna (100 km/h) waren die Werte dreistellig.

Die stärksten Böen wurden mit 128 km/h in Bremerhaven gemessen, auf dem Brocken fegte der Wind mit 126 km/h. Auch Schleswig-Holstein (104 km/h in Itzehoe) und Niedersachsen (100 km/h in Hameln) bekamen Ausläufer des Orkantiefs zu spüren.

Zuvor hatte der Sturm schon in Belgien erheblichen Sachschaden angerichtet. In der Nähe von Lüttich und Verviers im Osten des Landes wurden Dächer zerstört und Bäume umgelegt, berichteten Polizei und Feuerwehr. Menschen kamen nicht zu Schaden. In Aarschot in Flandern rief der Bürgermeister den Katastrophenzustand aus, nachdem 500 Menschen in drei Eisenbahnzügen durch umgefallene Bäume mehrere Stunden blockiert waren.

 
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