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Bremerhaven: Ammoniak-Unfall bei Frosta verletzt zwölf Menschen

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Bremerhaven  

Ammoniak-Unfall bei Frosta verletzt zwölf Menschen

25.03.2014, 17:38 Uhr | dpa

Bremerhaven: Ammoniak-Unfall bei Frosta verletzt zwölf Menschen. Unfall bei einer Tiefkühlfirma in Bremerhaven. (Quelle: dpa)

Unfall bei einer Tiefkühlfirma in Bremerhaven. (Quelle: dpa)

Bei einem Unfall mit Ammoniak bei einer Tiefkühlfirma in Bremerhaven sind zwölf Menschen verletzt worden. Zwei von ihnen seien mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher.

Das Gas wirkt stark ätzend auf Lunge, Haut und Augen. Es sei bei Wartungsarbeiten in einem Maschinenhaus ausgetreten, teilte Vorstandsmitglied Jürgen Marggraf von der betroffenen Firma Frosta mit.

Zwei Monteure seien direkt mit dem Gas in Berührung gekommen. Weitere Mitarbeiter, die sich in der Nähe des Maschinenhauses aufhielten, hätten es eingeatmet. Die Ursache des Unfalls ist noch unklar.

Experten dichteten Leck ab

Nach Angaben des Feuerwehrsprechers Thomas Bartmann waren etwa 60 Helfer im Einsatz, darunter mehrere Notärzte. Mehrere Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeuge rückten an. Die Verletzten wurden zunächst auf dem Werksgelände versorgt und dann ins Krankenhaus gebracht. Experten in Schutzanzügen dichteten das Leck ab, indem sie ein Ventil schlossen.

Anschließend installierten die Fachleute eine spezielle Wasseranlage, um das Ammoniak, das als Gas und Flüssigkeit ausgetreten war, mit einem Sprühstrahl zu verdünnen. "Die Dämpfe werden mit Wasser niedergeschlagen", erklärte der Sprecher. Danach könnten sie entsorgt werden.

Angeblich keine Gefahr für Anwohner

Für die Anwohner rund um das Werksgelände bestand nach Angaben der Feuerwehr keine Gefahr. Auch die Umwelt trage keinen Schaden, da der gesamte Bereich geteert sei. Sicherheitshalber waren Anwohner zunächst gebeten worden, Türen und Fenster geschlossen zu halten. In dem Maschinenhaus, in dem der Unfall passierte, wird Frosta zufolge Kälte erzeugt - unter anderem für ein Kühlhaus. Das Maschinenhaus befindet sich der Feuerwehr zufolge innerhalb eines Werksgebäudes.

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