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Mindestens 25 Tote bei Brand in Religionsschule in Malaysia

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Kurzschluss war Ursache  

24 Tote bei tragischem Schulbrand in Malaysia

14.09.2017, 11:13 Uhr | AP

Mindestens 25 Tote bei Brand in Religionsschule in Malaysia. In einer Religioinsschule in Kuala Lumpur brach ein Feuer aus – nur wenige Menschen konnten gerettet werden. (Quelle: dpa)

In einer Religioinsschule in Kuala Lumpur brach ein Feuer aus – nur wenige Menschen konnten gerettet werden. (Quelle: dpa)

Bei einem Brand in einer Islamschule am Rand von Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur sind nach Angaben der Feuerwehr mindestens 24 Menschen gestorben. Unter ihnen seien 22 Jungen im Alter zwischen 13 bis 17 Jahren sowie zwei Lehrer.

14 andere Schüler und vier Lehrer seien gerettet worden, teilte die Feuerwehr mit. Sechs von ihnen seien in kritischem Zustand im Krankenhaus. Der Brand war am Donnerstagmorgen im obersten Stockwerk des dreigeschossigen Hauses ausgebrochen. Erst eine Stunde später sei die Feuerwehr zum Einsatz gerufen worden, die das Feuer dann löschte, sagte der Polizeichef.

Die Opfer seien vermutlich erstickt, ihre Körper seien verbrannt gewesen. Den Erkenntnissen der Feuerwehr nach entwickelten sich die Flammen nach einem Kurzschluss in einem Schlafraum. Den Jungen sei der einzige Ein- und Ausgang versperrt gewesen, da die Fenster vergittert waren. Nach Angaben der Behörden waren die Leichen aufeinander liegend entdeckt worden, weshalb man davon ausging, dass es zuvor zu einer Massenpanik kam.

Feuerwehrleute und Augenzeugen beschrieben ein Horrorszenario: die Jungen hätten nach Hilfe geschrien und keiner habe ihnen helfen können. Er sei von einem lauten Geräusch aufgewacht, das er für zunächst für einen Sturm gehalten habe, sagte ein Angestellter er Schule. Dann habe er bemerkt, dass es sich um Schreie handelte.

Lokale Medien zeigten Bilder von verkohlten Hochbetten. Sie habe die Menschen schreien gehört und ihre Hände aus den vergitterten Fenstern schrecken sehen, sagte eine Nachbarin. Sie haben nichts tun können, das Feuer sei zu heftig gewesen. Die private Islamschule Darul Quran Ittifaqiyah besuchten vor allem Jungen.

Viele der Privatschulen sind in Malaysia von der staatlichen Inspektion ausgeschlossen. Nach Angaben der Zeitung "The Star" waren im April dieses Jahres landesweit 519 solcher Islamschulen registriert. Es werde jedoch angenommen, dass es weitere nicht registrierte Schulen gibt. Laut der Zeitung haben die Feuerwehren seit 2015 schon 211 Brände in privaten Islamschulen registriert. Im August dieses Jahres retteten sich 16 Menschen vor einem Feuer aus einer Islamschule im Staat Kedah. Die schlimmste Feuerkatastrophe ereignete sich im Jahr 1989: Bei einem Brand kamen 27 Schülerinnen in Kedah ums Leben.

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