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Vorfall in London: Autofahrer verletzt elf Fußgänger – kein Terror

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Vorfall im Museumsviertel  

Panik in London – Autofahrer verletzt elf Fußgänger

08.10.2017, 14:32 Uhr | dpa, cwe, df

Vorfall in London: Autofahrer verletzt elf Fußgänger – kein Terror. Ein Beamter in einem Schutzanzug sucht vor dem Naturkundemuseum in London nach Spuren. (Quelle: dpa/Victoria Jones/PA Wire)

Ein Beamter in einem Schutzanzug sucht vor dem Naturkundemuseum in London nach Spuren. (Quelle: Victoria Jones/PA Wire/dpa)

Vor dem Natural History Museum in London hat ein Auto mehrere Fußgänger erfasst. Elf Menschen wurden verletzt. Die Polizei sperrte das Museumsviertel weiträumig ab, der Vorfall habe aber "keinen terroristischen Hintergrund".

Neun der Verletzten mussten in Krankenhäusern behandelt werden, teilten die Rettungsdienste mit. Ein Mann wurde festgenommen. Am Abend teilte Scotland Yard mit, es handele sich um einen Verkehrsunfall. Die ursachenforschung steht nun im Fokus.

Vorfall in beliebter Touristengegend

Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag an der bei Touristen beliebten Exhibition Road im Stadtteil South Kensington. Eine BBC-Reporterin schilderte, dass das Auto quer über die Straße gefahren sei. Sie habe gerade das Museum verlassen, als es in der Nähe zu dem Vorfall gekommen sei, berichtete die Journalistin. Es habe ausgesehen, als sei das Auto gegen Poller am Straßenrand gefahren.

In den Sozialen Medien kursierten Videos, auf denen zu sehen ist, wie ein am Boden liegender Mann von mehreren Männern festgehalten wird. Ob die Videos tatsächlich den später festgenommenen Verdächtigen zeigen, war zunächst nicht sicher zu verifizieren.

"Es gab ein großes Durcheinander"

Die BBC zitierte auf ihrer Website einen weiteren Augenzeugen: Connor Honeyman erzählte von einem schrecklichen, dröhnenden Geräusch. Viele Menschen hätten geschrien und seien weggerannt. Alle seien in das Museum gelaufen, und die Sicherheitsleute hätten den Haupteingang dann geschlossen. "Es war ein großes Durcheinander, bevor die Polizei kam."

Die drei großen Museen in der Nähe trafen besondere Sicherheitsvorkehrungen. Berichten zufolge schlossen das Natural History Museum und das Science Museum vorerst ihre Zugänge. Das weltbekannte Victoria and Albert Museum war zwar zunächst weiter geöffnet. Die Eingänge zur Exhibition Road seien aber geschlossen, twitterte das Museum am Samstagnachmittag.

Passanten zerren Fahrer aus dem Wagen

Dem britische "Guardian" erzählten Augenzeugen, mehrere Menschen hätten den Autofahrer aus seinem Wagen gezerrt, nachdem das Fahrzeug zum Stehen gekommen sei. Dann sei der Mann zu Boden gestoßen und festgehalten worden.

Londons Bürgermeister Sadiq Khan stand nach eigenen Angaben in engem Kontakt zu den Verantwortlichen der Polizei. Er habe mit dem stellvertretenden Chef der Metropolitan Police, Mark Rowley, gesprochen und sei auch weiterhin mit ihm in Kontakt, teilte Khan via Twitter mit. Die Polizei rufe die Bevölkerung auf, die Gegend rund um den Ort des Unfalls während der Ermittlungen zu meiden.

Schwerbewaffnete Polizisten sperren eine Straße in der Nähe des Naturkundemuseums in London ab. (Quelle: Reuters/Peter Nicholls)Schwerbewaffnete Polizisten sperren eine Straße in der Nähe des Naturkundemuseums in London ab. (Quelle: Peter Nicholls/Reuters)

Der Zwischenfall weckte bei vielen Menschen in London böse Erinnerungen: Großbritannien ist in diesem Jahr bereits fünf Mal Ziel eines Terroranschlags geworden. Mitte September explodierte in einer Londoner U-Bahn eine selbstgebaute Bombe. Rund 30 Menschen wurden verletzt. Ein Mann starb bei einem Angriff auf Moscheebesucher Ende Juni in der britischen Hauptstadt. Acht Menschen kamen Anfang Juni bei einem Angriff auf das Londoner Ausgehviertel Borough Market und die London-Bridge ums Leben.

Bei einem Bombenattentat auf die Besucher eines Konzerts in Manchester im Mai starben 22 Menschen. Im März war ein Attentäter auf der Londoner Westminster-Brücke mit einem Auto gezielt in Fußgänger gerast, bevor er einen Polizisten auf dem Gelände des Parlaments niederstach. Fünf Menschen starben.

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