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Verschollenes U-Boot "San Juan" in Argentinien setzt Notsignale ab

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Hoffnung auf Rettung  

Verschollenes U-Boot in Argentinien sendet Signale

19.11.2017, 19:31 Uhr | AP, dpa, jmt

Das U-Boot "ARA San Juan": Die argentinische Marine hat nun Signale von dem verschollenen Schiff erhalten. (Screenshot: Reuters)
Verschollenes U-Boot in Argentinien sendet Signale

Das U-Boot "ARA San Juan": Die argentinische Marine hat nun Signale von dem verschollenen Schiff erhalten.

Das U-Boot "ARA San Juan": Die argentinische Marine hat nun Signale von dem verschollenen Schiff erhalten. (Quelle: t-online.de)


Bei der Suche nach einem seit Mittwoch verschollenen U-Boot in Argentinien gibt es Hoffnung: Die Marine hat nach eigenen Angaben sieben kurze Signale empfangen, die von dem U-Boot stammen könnten. Es wird angenommen, dass die Besatzung des Boots versucht, Kontakt aufzunehmen.

Die argentinische Marine hat laut eigenen Angaben möglicherweise Signale des verschollenen U-Boots "ARA San Juan" erhalten. Es sei allerdings noch nicht sicher bestätigt, dass sie von dem U-Boot kamen, die Signale müssten noch verortet werden, hieß es. Die Anrufe an verschiedene Stützpunkte seien zwischen vier und 36 Sekunden lang gewesen.

Seit Mittwoch verschollen

Zuvor war das Suchgebiet vor der südlichen Atlantikküste verdoppelt worden, wie Marinesprecher Enrique Balbi erklärte. Die "ARA San Juan" ist seit Mittwoch verschollen – auf einer Fahrt von Ushuaia nach Mar del Plata war es mit 44 Besatzungsmitgliedern an Bord verschwunden. Nach der letzten Funkverbindung am Mittwoch befand sich das U-Boot in Gewässern des Golfs von San Jorge, etwa 430 Kilometer von der patagonischen Küste entfernt.

Die in Deutschland gebaute "ARA San Juan" könnte ein Problem mit der Kommunikation oder auch mit der Stromversorgung haben, sagte Balb. "Wir schließen keine Hypothese aus." An der internationalen Rettungsaktion im Südatlantik nehmen zehn argentinische Kriegsschiffe, ein britisches Polarschiff und drei US-Flugzeuge teil. Chile, Uruguay, Peru, Brasilien und die USA boten ihre Hilfe an. Großbritannien entsandte ein Forschungsschiff.

Die Suche werde an der Oberfläche und unter Wasser ausgeweitet, sagte Admiral Gabriel Gonzalez. Einheiten aus Argentinien, Großbritannien und den USA arbeiteten dafür zusammen. Familienangehörige der Besatzungsmitglieder versammelten sich in der Marinebasis in Mar del Plata. Die Hoffnung sei noch nicht verloren, sagte Marcela Moyano, die Ehefrau eines Maschinisten dem TV-Sender TN. Präsident Mauricio Macri schrieb auf Twitter, sein Land werde alle zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um das U-Boot aufzuspüren. 

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