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Zug rast in Schulbus: Vier Kinder sterben bei Schulbus-Unglück in Frankreich

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Vier tote Kinder  

Zug rammt Schulbus in Frankreich

14.12.2017, 21:12 Uhr | dpa, AP

Zug rast in Schulbus: Vier Kinder sterben bei Schulbus-Unglück in Frankreich. Einsatzkräfte an der Unglückstelle: In Frankreich sind mindestens vier Kinder gestorben, als ein Schulbus mit einem Regionalzug zusammenprallte. (Quelle: AP/dpa/Matthieu Ferri/France Bleu)

Einsatzkräfte an der Unglückstelle: In Frankreich sind mindestens vier Kinder gestorben, als ein Schulbus mit einem Regionalzug zusammenprallte. (Quelle: Matthieu Ferri/France Bleu/AP/dpa)

Ein Unfalldrama schockiert Frankreich: Ein Zug kracht auf einen Schulbus, mindestens vier Kinder sterben. Staatspräsident Macron sichert rasche Hilfe zu.

Mindestens vier Kinder sind beim Zusammenprall eines Schulbusses mit einem Regionalzug westlich der südfranzösischen Stadt Perpignan ums Leben gekommen. Nach einer vorläufigen Bilanz wurden 20 Menschen verletzt, elf von ihnen schwer, wie die Gendarmerie bestätigte.  Erste Bilder vom Unfallort bezeugten die Wucht des Aufpralls. Französische Medien berichteten, dass die Kollision den Bus in zwei Teile gerissen habe. Im Einsatz waren rund 95 Feuerwehrleute, zehn Rettungswagen und vier Hubschrauber.

"Hatten den Eindruck, der Zug entgleist"

Laut Nachrichtensender Franceinfo war der Zug gegen 16 Uhr an einem Bahnübergang auf den hinteren Teil des Busses geprallt. Wie es zu dem schweren Unfall kam, blieb zunächst offen. "Der Aufprall war sehr stark", berichtete eine Frau, die in dem Zug saß. "Wir hatten den Eindruck, dass der Zug entgleist und sich auf die Seite legen wird", fügte sie laut der Regionalzeitung "Independant" hinzu.

Premierminister Edouard Philippe, der noch am Abend nach Millas reiste, sprach von einem "furchtbaren Drama". Priorität habe nun, die Familien, "von denen wir alle wissen, dass sie eine Phase der Angst durchleben", mit Informationen zu versorgen. Die Identifikation der Toten sei sehr schwierig. Staatspräsident Emmanuel Macron sicherte via Twitter maximale Hilfe der Behörden für die Opfer zu. Laut Medien wollte Premierminister Edouard Philippe noch am Abend den Unfallort Millas besuchen. Perpignan liegt am Mittelmeer nahe der spanischen Grenze.

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