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Dominique Strauss-Kahn: Millionen-Zahlung beendet Rechtsstreit

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Strauss-Kahn muss Millionen blechen

11.12.2012, 07:31 Uhr | dpa

Strauss-Kahn und Diallo haben sich außergerichtlich verständigt (Quelle: AP/dpa)

Strauss-Kahn und Diallo haben sich außergerichtlich verständigt (Quelle: AP/dpa)

Der frühere Chef des Weltwährungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, und das New Yorker Zimmermädchen Nafissatou Diallo haben nach Angaben eines US-Richters ihren Rechtsstreit um eine angebliche Vergewaltigung beigelegt.

Sie hätten ihre Einigung vor Gericht besiegelt, sagte der Richter in New York.

Zivilverfahren soll eingestellt werden

Angeblich will Strauß-Kahn sechs Millionen Dollar - umgerechnet rund 4,6 Millionen Euro - an Nafissatou Diallo zahlen, berichtet die französische Zeitung "Le Monde". Damit wäre eine außergerichtliche Einigung im Zivilverfahren um angeblich erzwungenen Sex erzielt worden.

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Über die genauen Einzelheiten der Einigung ist noch nichts bekannt. Diallo hatte eine Entschädigung in nicht genannter Höhe gefordert. Der frühere Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) hatte das Zimmermädchen im Gegenzug wegen Verleumdung auf Schadenersatz verklagt.

Einvernehmlicher Sex oder erzwungener Oralverkehr?

Strauss-Kahn war Mitte Mai 2011 am New Yorker Flughafen John F. Kennedy festgenommen und wegen versuchter Vergewaltigung und erzwungenen Oralverkehrs angeklagt worden. Im Zuge der Affäre musste der einstige Hoffnungsträger der französischen Sozialisten von der IWF-Spitze weichen und seine Ambitionen auf das Präsidentenamt in Frankreich begraben. Dass es zu einem sexuellen Kontakt Strauss-Kahns mit dem Zimmermädchen im Sofitel im Herzen Manhattans gekommen war, gilt als erwiesen. Der 63-Jährige spricht jedoch von einvernehmlichem Sex.

Ende August 2011 stellte die US-Justiz die Strafverfolgung wegen Zweifeln an Diallos Glaubwürdigkeit ein. Die von der Hotelangestellten angestrengte Zivilklage gegen Strauss-Kahn blieb davon aber unberührt. Im vergangenen Mai hatte ein New Yorker Gericht grünes Licht für einen Zivilprozess gegen den Franzosen gegeben.

11.12.2012, 07:31 Uhr | dpa

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