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Urteil in Hamm: Iraner schuldet seiner Frau einen Goldschatz

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Urteil in Hamm: Iraner schuldet seiner Frau einen Goldschatz

11.04.2013, 17:56 Uhr | t-online.de

Mit dem Versprechen auf 800 Goldmünzen war ein Iraner 2001 eine Ehe eingegangen. 2007 trennte sich das Paar und die Frau forderte das Versprechen ein - zu Recht, wie nun ein deutsches Gericht urteilte.

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Wie die "Welt" berichtet, ist der 33-Jährige verpflichtet, Goldmünzen im Wert von 213.000 Euro an seine getrennt von ihm lebende Frau zu zahlen. Das habe das Oberlandesgericht in Hamm entschieden.

Dem Bericht zufolge hatte sich der zukünftige Ehemann 2001 in seiner Heimat zu dieser im iranischen Recht so genannten "Morgengabe" verpflichtet.

Das Gericht teilte die Meinung des Beklagten nicht, dass es sich um einen religiösen Brauch gehandelt habe, sondern sprach von einer ehevertraglichen Vereinbarung auf Basis des iranischen Zivilrechts. 

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