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    Amokläufer von Fort Hood: Nidal Hasan erhält die Todesstrafe

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    US-Militärgericht hat entschieden  

    Todesstrafe für Amokläufer von Fort Hood

    29.08.2013, 12:18 Uhr | AP

    Amokläufer von Fort Hood: Nidal Hasan erhält die Todesstrafe. Der ehemalige Militärpsychiater Nidal Hasan hat 13 Menschen auf dem Gewissen (Quelle: AP/dpa)

    Der ehemalige Militärpsychiater Nidal Hasan hat 13 Menschen auf dem Gewissen (Quelle: AP/dpa)

    Ein US-Militärgericht in Texas hat den Amokläufer von Fort Hood zum Tode verurteilt. Dieser hatte 2009 in einer Kaserne um sich geschossen und 13 Menschen umgebracht, mehr als 30 Menschen wurden verletzt. Es gilt als die schlimmste Bluttat auf einem Militärgelände in den USA.

    Der 42-jährige ehemalige Militärpsychiater Nidal Hasan war bereits vergangene Woche wegen vorsätzlichen Mordes schuldig gesprochen worden.

    Beim anschließenden Verfahren vor denselben Geschworenen - allesamt Offiziere - ging es nur noch um das Strafmaß: Todesstrafe oder lebenslange Haft ohne Möglichkeit zur vorzeitigen Entlassung. Die Geschworenen folgten letztlich dem Antrag der Staatsanwaltschaft auf Todesstrafe. Hasan nahm das Urteil ohne sichtbare Reaktion auf.

    "Hasan verdient es, hingerichtet zu werden"

    Hasan hatte im Prozess die Hilfe seiner Pflichtverteidiger ausgeschlagen und sich auch selbst nicht verteidigt. Auf ein Schlusswort verzichtete er. Berichten zufolge legt der in den USA geborene Muslim Wert auf eine Exekution, um als Märtyrer zu sterben. Hasan war bei seinem Amoklauf selbst schwer verletzt worden und ist seitdem von der Hüfte abwärts gelähmt. Er sitzt im Rollstuhl.

    Militärstaatsanwalt Mike Mulligan sagte vor den Geschworenen, Hasan verdiene es, hingerichtet zu werden. Der Angeklagte sei Arzt, doch habe er kein Mitgefühl gehabt, als er auf die unbewaffneten Soldaten schoss. Als Motiv vermutet die Staatsanwaltschaft eine von Hasan unterstellte "Pflicht zum Dschihad". Nach Medienberichten soll Hasan angegeben haben, er habe mit seiner Tat islamistische Führer im Irak und Afghanistan vor US-Truppen schützen wollen.

    Derzeit sitzen fünf weitere ehemalige Mitglieder der US-Streitkräfte in Todeszellen. Doch seit 1961 ist kein Soldat mehr hingerichtet worden. Auch bis zu Hasans Hinrichtung könnten noch Jahre vergehen.

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