05.12.2012, 21:50 Uhr | dapd, AFP
Nach dem Taifun "Bopha" auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 270 gestiegen. Mehrere Hundert Menschen werden noch vermisst.
Allein in der am schwersten betroffenen Region Compostela-Tal kamen mindestens 151 Menschen ums Leben, teilte ein Sprecher der Regierung mit. Darunter seien 66 Bewohner und Soldaten, die von einer Sturzflut weggerissen wurden, die am Dienstag zwei Notunterkünfte und ein Feldlager in der Stadt New Bataan überschwemmte. Eine unbekannte Zahl von Bewohnern werde dort noch vermisst.
In der nahe gelegenen südlichen Provinz Davao Oriental kamen 51 Menschen ums Leben, die meisten von ihnen durch Überschwemmungen und umstürzende Bäume, wie Generalmajor Ariel Bernardo mitteilte. 98 Menschen werden noch vermisst. Die Behörden meldeten sieben weitere Todesfälle in anderen Regionen.
Rund 60.000 Menschen suchten in Notunterkünften Schutz vor dem Unwetter. Wegen des Sturms wurden mehr als 100 Flüge abgesagt. "Bopha" hatte den Süden der Philippinen am Dienstag erreicht. In zahlreichen Gegenden fiel der Strom aus.
"Bopha" ist der stärkste der bislang 16 schweren Stürme, die in diesem Jahr auf das Land im Westpazifik trafen. Im Schnitt durchleben die Bewohner der Philippinen etwa 20 schwere Stürme pro Jahr.
Quelle: dapd, AFP
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