05.01.2013, 13:13 Uhr | dpa
Vor der Küste Alaskas hat sich ein starkes Erdbeben ereignet. Daraufhin war zunächst für Teile Süd-Alaskas und die kanadische Westküste eine Tsunami-Warnung ausgegeben worden, die aber mittlerweile zurückgezogen wurde.
Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des Bebens mit 7,7 an. Das Zentrum des Bebens lag etwa 60 Meilen westlich von Craig in einer Tiefe von 9,6 Kilometern, teilte das geologische Zentrum des US-Innenministeriums mit. Die Region wurde zudem von Nachbeben mit Stärken von bis zu 4,5 erschüttert.
Die Tsunami-Warnung galt für einen 1125 Kilometer langen Küstenabschnitt, der 75 Kilometer südlich von Cordova in Alaska beginnt und sich bis zur Nordspitze von Vancouver Island erstreckt.
Nach Angaben des kanadischen Fernsehsenders CBC wurde jedoch lediglich ein kleiner Tsunami ausgelöst. Das Warnzentrum geht davon aus, dass mögliche weitere Wellen keine Gefahr darstellen dürften. Mit den zunächst befürchteten "erheblichen, weitreichenden Überschwemmungen an Land" sei wohl glücklicherweise nicht zu rechnen.
Quelle: dpa
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