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Waldbrände in Kalifornien werden stärker

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Waldbrände in Kalifornien  

Zahl der Todesopfer steigt weiter

12.10.2017, 08:04 Uhr | AP

Waldbrände in Kalifornien werden stärker. Waldbrände in Kalifornien nehmen zu (Quelle: dpa/Stuart Palley)

Die Brände in Kalifornien gewinnen wieder an Kraft. (Quelle: Stuart Palley/dpa)

Noch immer wüten in Kalifornien die zahlreichen Waldbrände, die Feuerwehr kann die Flammen nicht unter Kontrolle bringen. Das Feuer gewinnt zudem an neuer Kraft. Die Zahl der Todesopfer steigt auf 23.

Für die Stadt Calistoga im Norden des US-Staats wurde eine Evakuierung angeordnet. Einsatzkräfte gingen von Tür zu Tür und forderten die rund 5000 Bewohner auf, ihre Häuser zu verlassen. Der Gouverneur Kaliforniens warnte, dass die Gefahr durch die Brände noch lange nicht vorbei sei.

"Wir hatten große Feuer in der Vergangenheit. Das ist eines der größten und erheblichsten", sagte Gouverneur Jerry Brown bei einer Pressekonferenz. Rund 8000 Feuerwehrmänner und andere Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen. Kalifornien bekam Unterstützung aus Oregon, Nevada, Washington und Arizona.

Seit dem Beginn der Brände im Norden Kaliforniens am Sonntag sind mindestens 3500 Häuser und Geschäftsgebäude zerstört worden. Feuerwehrleuten gelang es noch immer nicht, die Kontrolle über die Flammen zu bekommen. Der Sprecher des kalifornischen Amts für Forstwesten und Brandschutz, Daniel Berlant, sagte, es gebe 22 Waldbrände, am Dienstag seien es 17 gewesen. Die Vegetation sei geradezu "explosiv", sagte der Leiter des Amtes, Ken Pimlott. Die Feuer veränderten sich im Minutentakt und seien sehr dynamisch.
Behörden arbeiteten sich durch die Listen mit vermisst gemeldeten Menschen. Ermittler besuchten die Notunterkünfte, um unter den

Geflohenen nach Personen zu suchen, die zuvor vermisst gemeldet worden waren, sagte der Sheriff des Bezirks Sonoma, Rob Giordano. Viele hätten keine Möglichkeit gehabt, sich mit besorgten Angehörigen in Verbindung zu setzen.

Die Behörden ordneten weitere Evakuierungen für Teile von Sonoma Valley an, nachdem sich ein Feuer auf 113 Quadratkilometer ausgebreitet hatte. Die Behörden warnten, dass es nach kühlerem Wetter und ruhigerem Wind am Mittwoch wieder gefährliche Windböen geben werde. Der Sheriff von Sonoma County, Robert Giordano, sagte, in dem stark betroffenen Bezirk würden 380 Personen vermisst.
Im Süden Kaliforniens konnten Feuerwehrleute angesichts kühleren Wetters und feuchter Meeresluft Fortschritte gegen einen Waldbrand machen. Es werde damit gerecht, dass das Feuer bis Samstag vollständig eingedämmt sei, sagte Steve Concialdi von der Feuerwehr in Orange County. Bewohner konnten am Mittwochabend in ihre Häuser zurückkehren.

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