Startseite
  • Sie sind hier: Home > Nachrichten > Panorama > Kriminalität >

    Ausbruch von Aachen: JVA-Beamter war bereits im Visier der Ermittler

    ...
    t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

    Ausbruch von Aachen  

    JVA-Beamter bereits vor Fluchthilfe im Visier der Ermittler

    09.12.2009, 15:54 Uhr | dpa

    JVA Aachen: Ein Beamter soll Geld von Häftlingen genommen haben (Foto: ddp)JVA Aachen: Ein Beamter soll Geld von Häftlingen genommen haben (Foto: ddp) Der Aachener Vollzugsbeamte, der wegen Fluchthilfe festgenommen wurde, war wahrscheinlich schon vorher in kriminelle Machenschaften verwickelt. Zehn Tage vor dem Gefängnisausbruch von Michael Heckhoff (50) und Peter Paul Michalski (46) seien gegen den Mann Ermittlungen wegen Bestechlichkeit eingeleitet worden.

    "Der Beamte soll in Zusammenhang mit seiner beruflichen Tätigkeit auf Veranlassung eines Gefangenen einen Geldbetrag von 200 Euro angenommen haben", sagte Oberstaatsanwalt Robert Deller.

    Zweck der Geldübergabe ungeklärt

    Einen Zusammenhang zwischen der Geldübergabe und dem Ausbruch der beiden Schwerverbrecher gebe es nach aktuellem Ermittlungsstand nicht. "Zu welchem Zweck der Betrag übergeben wurde, ist zurzeit noch nicht geklärt und Gegenstand weiterer Ermittlungen", sagte Deller.


    Diskussion unter Behördenvertretern

    Bevor die Anzeige offiziell bei der Staatsanwaltschaft eingegangen sei, habe es Gespräche zwischen Staatsanwaltschaft, JVA und Polizei zu dem Fall gegeben: "Zu diesem Zeitpunkt lagen ausreichend sichere Erkenntnisse, die sofortige Maßnahmen gerechtfertigt hätten, nicht vor", sagte der Behördensprecher.

    t-online.de Shop Toller LCD-Fernseher zum Weihnachtspreis
    t-online.de Shop Notebooks zu Top-Preisen

    Gerüchte über Beamten als Lockvogel

    Deller dementierte Medienberichte, nach denen der Vollzugsbeamte als Köder im Zuge von Ermittlungen gegen ein Drogenkartell benutzt und deshalb nicht suspendiert worden sei.

    Wärter kein unbeschriebenes Blatt

    Der JVA-Beamte ist kein unbeschriebenes Blatt: Nach der Flucht eines Gefangenen 2006 bei einem Außentermin war gegen den heute 40-Jährigen und einen zweiten Bewacher schon einmal ermittelt worden. Man konnte ihnen damals aber nichts nachweisen. In rechtlicher Hinsicht spielt dieser Vorfall nach Angaben der Staatsanwaltschaft jedoch keine Rolle mehr.

    Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion und in unserem Blog, der sich speziell mit der Kommentarfunktion befasst.

    Leserbrief schreiben

    Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

    Name
    E-Mail
    Betreff
    Nachricht

    Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

    Artikel versenden

    Empfänger

    Absender

    Name
    Name
    E-Mail
    E-Mail
    Anzeige
    News-Video des Tages
    Anzeige

    Shopping
    tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
    THEMEN VON A BIS Z

    Anzeige
    shopping-portal