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Niedersachsen: Mann schießt Ex-Freundin nieder und flüchtet

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Mann schießt auf Ex-Freundin und flüchtet

10.05.2012, 17:44 Uhr | dapd, dpa, t-online.de

Niedersachsen: Mann schießt Ex-Freundin nieder und flüchtet. Nach dem mutmaßlichen Täter, der in Bad Zwischenahn auf seine Ex-Freundin geschossen haben soll, läuft eine Fahndung (Quelle: dpa)

Nach dem mutmaßlichen Täter, der in Bad Zwischenahn auf seine Ex-Freundin geschossen haben soll, läuft eine Fahndung (Quelle: dpa)

Ein 25 Jahre alter Mann hat in Bad Zwischenahn in Niedersachsen seine Ex-Freundin angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Er ist bewaffnet und mit einem braunen Passat mit dem Westersteder Kennzeichen "WST - FL 33" unterwegs, teilte die Polizei mit. Zwei Zeugen wollen das Fahrzeug in der Nähe von Oldenburg gesehen haben.

Die Fahndung wurde mittlerweile auf die Region um Osnabrück und auf Nordrhein-Westfalen ausgedehnt. Dort hatte er zuletzt gelebt, teilte ein Polizeisprecher mit. Als Motiv für die Tat vermutet die Polizei Beziehungsprobleme.

Bei der Fahndung bittet die Polizei um Mithilfe: Bei dem Täter soll es sich um einen serbischen Staatsangehörigen handeln. Wer Hinweise zu dem Flüchtigen geben kann, soll bitte die Polizei unter den Rufnummern 0441/790-4110 und 0441/790-4115 informieren. Die Behörden warnen jedoch: Der Tatverdächtige ist bewaffnet, man soll nicht in Kontakt zu ihm treten.

Ob der Mann auch Stunden nach der Tat noch mit dem geraubten Wagen unterwegs ist, kann die Polizei momentan nicht sagen.

Schüsse vor Schule

Die Tat ereignete sich den Angaben zufolge gegen 8 Uhr an der Bushaltestelle einer Schule. Die 24-jährige Frau wurde von zwei Schüssen in die Brust getroffen, als sie ein Mädchen zur Schule brachte. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Oldenburg gebracht, schwebt aber nicht mehr in Lebensgefahr.

Der Täter flüchtete zunächst mit seinem Auto, sagte ein Sprecher der Polizei in Bad Zwischenahn. Aber nach wenigen Metern verursachte er bereits einen Unfall. Daraufhin zwang er die Fahrerin eines anderen Autos mit seiner Schusswaffe zum Aussteigen und fuhr mit ihrem Fahrzeug weiter. Zum weiteren Fluchtweg machte die Polizei keine Angaben.

Polizei lauert auf den Schützen

Mehrere Spezialkommandos hatten daraufhin an verschiedenen Orten in Nordrhein-Westfalen Stellung bezogen, da der 25-Jährige dort Verwandtschaft hat. Aus ermittlungstaktischen Gründen wurde jedoch nicht bekannt gegeben, um welche Städte es sich dabei handelte.

Da der mutmaßlich Täter bei Behörden in der Vergangenheit unterschiedliche Angaben zu seiner Person gemacht hat, kursieren zwei Namen und Geburtsdaten des Mannes in der Öffentlichkeit. Welcher davon korrekt ist, ist bislang noch unklar.

Eltern holten Kinder ab

Der Unterricht an der Schule lief am Vormittag zunächst normal weiter. Später holten nach Angaben des Polizeisprechers jedoch zahlreiche Eltern ihre Kinder ab. Mehrere Schüler hatten die Schüsse und den folgenden Einsatz von Polizei und Rettungskräften miterlebt.

Ein Zusammenhang zwischen dem Verbrechen und der Schule besteht der Polizei zufolge nicht.

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