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Todesschüsse auf dem Times Square: Tante prangert Polizeigewalt an

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US-Polizisten erschießen Mann mitten auf dem Times Square

13.08.2012, 15:23 Uhr | dpa, AFP

Todesschüsse auf dem Times Square: Tante prangert Polizeigewalt an. Kurz vor den tödlichen Schüssen: Polizisten zielen auf den mit einem Messer bewaffneten Mann (Quelle: dapd)

Kurz vor den tödlichen Schüssen: Polizisten zielen auf den mit einem Messer bewaffneten Mann (Quelle: dapd)

Mitten in New York haben Polizisten vor den Augen zahlreicher Touristen und Passanten einen Mann erschossen. Dazu feuerten sie zwölf Schüsse auf ihn ab. Der Mann hatte die Beamten auf dem Times Square offenbar mit einem Messer bedroht.

US-Medien veröffentlichten Videos, die Passanten mit ihren Handykameras von dem Vorfall machten. Die Internetseite des TV-Senders NBC präsentierte ein Video, wie der in einem weißen T-Shirt gekleidete Mann vor zahlreichen Polizisten zurückweicht, bevor plötzlich ein Dutzend Schüsse und die Schreie der Passanten zu hören sind.

Ein auf der Webseite der "New York Times" veröffentlichtes Foto eines Touristen zeigt, wie zwei Polizisten ihre Waffen auf den Mann richten, der in seiner Hand offenbar ein Messer hält.

Ein Handyvideo auf der Seite zeigt, wie der vor der Polizei zurückweichende Mann von einem Passanten aufgefordert wird, sich auf den Boden zu legen: "Die werden dich erschießen, Bruder!" Auf den Videos ist zu sehen, wie zahlreiche Passanten mit etwas Sicherheitsabstand den Vorfall filmen.

"Man braucht keine zwölf Kugeln, um jemanden zu erschießen"

Berichten zufolge wollten die Beamten den Mann zunächst auf dem Times Square kontrollieren, weil er augenscheinlich Haschisch rauchte. Als sie ihn angesprochen hätten, habe er ein Messer gezückt, hieß es. Mit Pistolen und Pfefferspray verfolgten die Polizisten den Verdächtigen rund zehn Straßenblocks, berichtete die "New York Times". Dann sei der Mann plötzlich mit dem Messer auf die Beamten losgegangen. Daraufhin hätten sie den Mann mit zwölf Schüssen getötet.

Eine Tante des Erschossenen warf der Polizei einen unangemessenen Einsatz von Gewalt vor: "Man braucht keine zwölf Kugeln, um jemanden zu erschießen", sagte Margaret Johnson der "New York Daily News". Ein Polizeivertreter sagte örtlichen Medien hingegen, die Beamten hätten "angemessen gehandelt".

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