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    Köln: Lea-Sophie wurde Opfer eines Gewaltverbrechens

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    Lea-Sophie wurde Opfer eines Gewaltverbrechens

    22.12.2012, 18:52 Uhr | dpa, dapd

    Köln: Lea-Sophie wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Lea-Sophie ist tot (Quelle: dapd/dapd / dpa)

    Auf diesem Spielplatz wurde Lea-Sophie - angeblich - zuletzt gesehen (Quelle: dapd / dpa/dapd)

    Die zwei Jahre alte Lea-Sophie in Köln ist an massiven Kopfverletzungen gestorben. Der 23 Jahre alte Freund ihrer Mutter habe sie ihr in der Wohnung der Mutter "aus nichtigem Anlass" zugefügt, sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer in Köln.

    Dies sei bereits am vergangenen Dienstag geschehen. Das Kind sei nach bisherigem Kenntnisstand allerdings erst einen oder zwei Tage danach infolge der Verletzungen gestorben.

    Mutter und Freund in Haft

    Ein Richter erließ Haftbefehl wegen Mordes gegen den 23-Jährigen. Auch die Mutter kam in Haft - wegen Totschlags durch unterlassene Hilfeleistung. "Ihr wird vorgeworfen, keine Anstalten gemacht zu haben, das Kind zu retten und dessen Tod zumindest billigend in Kauf genommen zu haben", sagte Bremer. Beide hätten die Tatumstände eingeräumt.

    Die Mutter hatte die Kleine im Kölner Stadtteil Chorweiler am Freitagnachmittag als vermisst gemeldet. Sie gab an, ihre Tochter zuletzt auf einem Spielplatz gesehen zu haben, den sie mit Lea-Sophie besucht hatte.

    Leiche unweit des Spielplatzes entdeckt

    Daraufhin hatten Polizisten und Feuerwehrleute stundenlang die Parkanlage um den Spielplatz durchkämmt. Auch Spürhunde waren im Einsatz, Anwohner wurden befragt. Ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera sowie Feuerwehrleute mit Wärmebild-Spezialgeräten suchten ebenfalls nach dem Kind.

    Die Leiche des Kindes wurde schließlich am späten Abend gegen 22.30 Uhr entdeckt - nur wenige hundert Meter entfernt von dem Spielplatz.

    Sack mit Kindersachen im Müll entdeckt

    Nach Angaben des "Kölner Stadt-Anzeigers" wurde die Leiche in einem Waldstück nahe dem Fühlinger See in Köln gefunden. Die Ermittlungsbehörden wollten dazu keine Angaben machen. Der Kölner "Express" schreibt in seiner Onlineausgabe, Reporter der Zeitung hätten in einem Müllcontainer einen blauen Sack gefunden, der lilafarbene Kinderstiefel, ein kleines Kopfkissen und eine Hasen-Spieluhr mit Blutspuren enthalten habe.

    Zudem berichtet das Blatt über Aussagen von Nachbarn der Familie. Diese hätten in der Vergangenheit mehrfach die Polizei gerufen, weil Lea-Sophies Mutter und ihr Freund sich lautstark gestritten hätten. Eine Mordkommission ermittelt.

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