Startseite
  • Sie sind hier: Home > Nachrichten > Panorama > Kriminalität >

    Schlug der Autobahn-Sniper erneut zu?

    ...
    t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

    Schlug der Autobahn-Sniper erneut zu?

    23.12.2012, 14:47 Uhr | dpa, dapd

    Schlug der Autobahn-Sniper erneut zu?. Autotransporter unter Beschuss: BKA ermittelt (Quelle: dpa/BKA)

    Autotransporter unter Beschuss: Das BKA ermittelt (Quelle: BKA/dpa)

    Die Anschlagsserie auf Autotransporter in Deutschland geht offenbar weiter. Vermutlich wurde nahe der Rastanlage Kraichgau auf der A 6 bei Heilbronn (Baden-Württemberg) auf einen Lkw-Fahrer aus dem oberpfälzischen Cham geschossen, teilte die Polizei mit.

    Foto-Serie: Der Autobahn-Sniper

    Die rechte Seitenscheibe des Führerhauses zersplitterte, der Mann am Steuer blieb unverletzt. Er stoppte umgehend seinen Autotransporter und verständigte die Polizei. Die Ursache für den Bruch der Scheibe ist aber noch unklar, ein Projektil wurde nicht gefunden.

    Über 550 Autotransporter beschossen

    Die Ermittler prüfen einen Zusammenhang mit der bundesweiten Anschlagsserie, die die Polizei seit 2008 beschäftigt. Der oder die Täter schossen fast 550 Mal auf Autotransporter und trafen zudem 175 weitere Fahrzeuge.

    Top-Nachrichten
    Unsere wichtigsten Themen

    Im BKA wurde deshalb im Oktober eine eigene Ermittlungseinheit eingerichtet, die "Besondere Aufbauorganisation Transporter" heißt.

    Polizei tappt im Dunkeln

    Fahndungsplakat des BKA (Quelle: BKA)Fahndungsplakat des BKA nach dem Schützen auf Autotransporter (Quelle: BKA) Das einzige, was man bisher zu wissen glaubt: Der Täter ist vermutlich ein Lastwagenfahrer. Über das Motiv kann nur gerätselt werden. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln. Tatorte sind die Autobahnen von Bayern bis nach Nordrhein-Westfalen und sogar Belgien.

    Betroffen waren bisher vor allem die A 61 zwischen Kerpen und Walldorf, die A 6 zwischen Walldorf und Nürnberg, die A 5 zwischen Karlsruhe und Kirchheim, die A 4 zwischen Aachen und Köln und die A 3 zwischen Köln und Nürnberg.

    Seit 2011 wird mit Plakaten an allen Autobahnraststätten gefahndet, eine Belohnung von 100.000 Euro wurde ausgesetzt. Wer Hinweise dazu hat, sollte sich an das BKA wenden. Telefonnummer: 0611-5516161. E-Mail-Adresse: info@bka.bund.de.

    Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion und in unserem Blog, der sich speziell mit der Kommentarfunktion befasst.

    Leserbrief schreiben

    Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

    Name
    E-Mail
    Betreff
    Nachricht

    Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

    Artikel versenden

    Empfänger

    Absender

    Name
    Name
    E-Mail
    E-Mail
    Anzeige
    News-Video des Tages
    Desaster mit Ansage 
    Missgeschick führt an Bahnübergang zu Katastrophe

    Fahrer hat Ladefläche des Muldenkippers angehoben und überquert die Schienen. Video

    Anzeige

    Shopping
    tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
    THEMEN VON A BIS Z

    Anzeige
    shopping-portal