13.01.2013, 15:10 Uhr | dpa
Schon wieder Schüsse in einem Kino in den USA: Ein halbes Jahr nach dem Blutbad während der "Batman"-Filmpremiere in Aurora haben Schüsse in einem kalifornischen Kino das Publikum in Schrecken versetzt.
Nach einem Bericht der Zeitung "Union Tribune" schoss die Polizei auf einen Mann, der zuvor ins Kino in San Diego geflüchtet war und dann die Beamten mit einer Waffe bedroht hatte. Keiner der rund 15 Kinobesucher sei zu Schaden gekommen.
Der 20-Jährige hatte den Angaben zufolge in seiner Wohnung einen Selbstmord-Abschiedsbrief hinterlassen und wenig später seine Freundin auf einem Parkplatz nahe dem Kinokomplex attackiert.
Er sei dann in das Filmtheater geflohen und habe so getan, als gehöre er zum Publikum. Als die Polizei eintraf, habe er die Hand mit der Waffe gehoben und sei dann in die Brust und die Schulter geschossen worden.
Ersten Angaben zufolge überlebte der Täter. Darüber hinaus gab es keine weiteren Verletzten. Die Kinobesucher flüchteten in Panik ins Freie und suchten Schutz hinter Autos.
Bei einem Amoklauf während der "Batman"-Premier in Aurora im US-Staat Colorado waren im vergangenen Juli zwölf Menschen getötet worden.
Quelle: dpa
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