30.01.2013, 11:33 Uhr | dpa, t-online.de
Ein Bewaffneter hat im US-Bundesstaat Alabama am Dienstag einen Schulbus gestürmt, den Fahrer erschossen und einen 5-jährigen Jungen entführt.
Bei einem Überfall auf einen Schulbus im US-Bundesstaat Alabama hat ein Mann nach Medienberichten den Fahrer niedergeschossen und ein Kind als Geisel genommen. Das Drama hält an.
Der Verdächtige habe sich mit dem Fünfjährigen offenbar in einem selbst gebauten Bunker unter der Erde verschanzt, berichtete der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf die Polizei. Örtliche Medien meldeten, dass der Busfahrer seinen Verletzungen erlegen sei.
Der Täter habe von dem Fahrer verlangt, zwei Kinder aus dem Bus aussteigen zu lassen, die am Nachmittag auf dem Rückweg von der Schule gewesen seien. Als sich der Fahrer weigerte, habe der Mann geschossen, sich eines der Kinder gegriffen und sei geflohen, berichtete der TV-Sender ABC 3340.
Zeugen hätten gesehen, wie die anderen Schüler danach von dem Bus weggerannt seien. Zu den Einsatzkräften am Tatort in der Nähe von Midland City zählten auch die Bundespolizei FBI sowie Sprengstoffspezialisten, hieß es beim TV-Sender NBC.
Von einem möglichen Bombenalarm und der daraus folgenden Evakuierung der Anwohner hat die Nachrichtenseite wsfa.com berichtet. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, so schnell wie möglich zu einem Abschluss zu kommen", wird ein verantwortlicher Beamte zitiert. Die Ermittler nehmen bislang über ein Plastikrohr Kontakt zum Geiselnehmer auf.
Quelle: dpa, t-online.de
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