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Verschwundener Tycoon taucht unter mysteriösen Umständen wieder auf

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Verschwundener Tycoon taucht unter mysteriösen Umständen wieder auf

02.02.2013, 10:18 Uhr | t-online.de, AFP

Verschwundener Tycoon taucht unter mysteriösen Umständen wieder auf. Kevin McGeever vor der Entführung: Ein Lebemann, der sein Geld gerne zur Schau stellte (Quelle: Michael Donnelly)

Kevin McGeever vor der Entführung: Ein Lebemann, der sein Geld gerne zur Schau stellte (Quelle: Michael Donnelly)

Acht Monate nach seinem mysteriösen Verschwinden ist ein irischer Unternehmer unter rätselhaften Umständen wieder aufgetaucht. Der prominente Immobilientycoon Kevin McGeever wurde von einem Paar auf einer einsamen Landstraße im Westen Irlands aufgelesen - völlig abgemagert, ohne Schuhe und mit dem Wort "Dieb" auf der Stirn eingeritzt.

Foto-Serie: Spektakuläre Entführungsfälle

Catherine Vallely musste kurz vor 22 Uhr auf einer dunklen Landstraße im County Leitrim scharf ausweichen, damit sie den Mann nicht überfuhr. Um ihm zu helfen, hielt sie an. "Er hatte riesige Augen in einem sehr dünnen Gesicht", sagte Vallely der britischen Zeitung "Mail Online", "er war nur noch Haut und Knochen." Außerdem war McGeever völlig verwahrlost, hatte einen Bart und sieben Zentimeter lange Fingernägel.

McGeever war völlig desorientiert

Der 68-Jährige schien völlig desorientiert zu sein: "Er wusste nicht, wo er war und hatte keine Ahnung, welches Datum oder welche Uhrzeit wir hatten." Er sagte dem Paar, dass ihn vor wenigen Minuten drei Männern von der Ladefläche eines Kleinlasters geworfen hätten. "Ich dachte, er hätte Alzheimer", beschreibt Vallely ihre Gedanken in britischen Medien.

Erst auf der Polizeistation fiel auf, dass McGeever mit einem Messer das Wort "Thief" (Dieb) in der Stirn eingeritzt hatte. In einem ersten Verhör sagte er laut britischen Medien aus, er sei von russischen Gangstern und der IRA entführt, in einem abgedunkelten Container festgehalten und gefoltert worden. Er hätte den Russen Geld geschuldet.

Sie hätten ihm kurz vor seiner Freilassung ein Handy gegeben und ihn angewiesen, es künftig immer bei sich zu tragen - warum, ist der Polizei völlig unklar.

Vermögen durch Luxusimmobilien

Kevin McGeever hat ein Vermögen mit Luxusimmobilien gemacht, die er vor allem während der irischen Boomjahre bis zur Finanzkrise 2008 in Dubai verkaufte. Er besaß eines von Irlands größten Anwesen, fuhr einen Porsche und flog mit einem eigenen Hubschrauber ein, auf dem seine Initialen prangten. Im vergangenen Mai war er im Kreis Galway vermisst gemeldet worden - 160 Kilometer von seinem Fundort entfernt.

 
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