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    Kölner Kita: Geiselnahme aus Geldsorgen?

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    Kölner Kita: Geiselnahme aus Geldsorgen?

    06.04.2013, 17:15 Uhr | dapd

    Kölner Kita: Geiselnahme aus Geldsorgen?. Schuss in die Schulter: Hier wird der mutmaßliche Geiselnehmer von Köln abtransportiert (Quelle: dpa)

    Schuss in die Schulter: Hier wird der mutmaßliche Geiselnehmer von Köln abtransportiert (Quelle: dpa)

    Einen Tag nach der zehnstündigen Geiselnahme in einer Kölner Kindertagesstätte gibt es erste Erkenntnisse zum Motiv des Täters. Polizei und Staatsanwaltschaft glauben, finanzielle Probleme könnten der Grund für die Tat im Stadtteil Chorweiler gewesen sein.

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    Weitere Details zur Motivation des 47-jährigen mutmaßlichen Täters machten die Behörden zunächst nicht. Der Beschuldigte hatte neben einem Fluchtwagen auch Bargeld gefordert. Dabei soll es sich nach Medienangaben um eine Millionensumme gehandelt haben. Die Behörden äußerten sich zur Höhe der geforderten Summe nicht. 

    Menschenraub und Körperverletzung

    Der 47-jährige Tatverdächtige, der bei dem Polizeieinsatz verletzt wurde, soll noch im Laufe des Samstags dem Haftrichter vorgeführt werden. Dem Familienvater wird erpresserischer Menschenraub und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Bisher sei der aus Chorweiler stammende Mann nicht wegen Gewaltdelikten in Erscheinung getreten, hieß es. 

    Handgemenge im Büro des Kita-Leiters 

    Bislang gebe es zwischen dem Beschuldigten und der Kita keine Verbindung, hieß es vonseiten der Ermittlungsbehörden. Der Mann war am Freitagmorgen unter dem Vorwand in dem Kindergarten erschienen, sein Kind dort anmelden zu wollen.

    Im Büro des 51-jährigen Kita-Leiters kam es dann zu einem Handgemenge, bei dem der Beschuldigte das Opfer mit einem Messer am Oberschenkel verletzte. Zudem erlitt der Mann Verletzungen an den Händen und am Oberkörper.

    Zehnstündiger Nervenkrieg

    Es folgte ein zehnstündiger Nervenkrieg mit der Polizei. Gegen 19 Uhr beendete ein Spezialkommando der Polizei die Geiselnahme, weil sich die Situation zuzuspitzen drohte. Dabei wurde der Tatverdächtige durch einen Schuss in die rechte Schulter verletzt. Er kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Auch der Kita-Leiter wurde in eine Klinik gebracht, nach einer medizinischen Behandlung aber wieder entlassen. 

    Die Kinder und Erzieherinnen hatten sich nicht in der Gewalt des Geiselnehmers befunden, weil einige der Frauen den Streit zwischen dem Mann und dem Kita-Leiter bemerkt und rechtzeitig die Einrichtung verlassen hatten. In der städtischen Kindertagesstätte werden in vier Gruppen bis zu 85 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren betreut. 

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