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Schwere Vorwürfe gegen US-Ehepaar in Katar

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Hungertod einer Achtjährigen  

Schwere Vorwürfe gegen US-Ehepaar in Katar

06.08.2013, 19:50 Uhr | AP

Ein US-amerikanisches Ehepaar ist in Katar beschuldigt worden, es hätte seine achtjährige Adoptivtochter zu Tode hungern lassen. Ein ungeheuerlicher und unberechtigter Vorwurf, finden verschiedene private US-Gruppen, die den ihrer Ansicht nach zu Unrecht Beschuldigten helfen wollen.

Der stellvertretende Direktor des California Innocence Project, Alex Simpson, sagte, Matt und Grace Huang seien kurz nach dem Tod ihrer Tochter Gloria am 15. Januar verhaftet worden. Die Huangs hätten das Kind aus Ghana adoptiert, als es vier Jahre alt gewesen sei.

Mann kam wegen der WM nach Katar

Zwei weitere ebenfalls aus Afrika stammende Adoptivkinder dürften Katar nicht verlassen und würden von ihrer Großmutter versorgt, die dort mit ihnen lebe, hieß es weiter. Nach Angaben der Gruppe zogen die Huangs im vergangenen Jahr nach Katar, wo der Mann eine Stelle als Ingenieur bei einem Infrastrukturprojekt im Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft 2022 antrat.

Gloria habe von Zeit zu Zeit tagelang die Nahrungsmittelaufnahme verweigert und dann plötzlich Essen aus bizarren Quellen wie Mülltonnen in sich hineingeschlungen.

Geprägt durch bitterste Armut?

Ihre Adoptiveltern hätten das Verhalten des Kindes auf seine ersten Lebensjahre in großer Armut zurückgeführt, heißt es auf der Webseite freemattandgrace.com. Kurz vor ihrem Tod habe Gloria eine solche Hungerphase durchgemacht, die vier Tage gedauert habe.

Die katarischen Behörden hätten daraus geschlussfolgert, ihre Eltern hätten sie hungern lassen. Sie hätten auch den Verdacht geäußert, die Kinder seien Teil einer Menschenschmuggeloperation, bei der Organe verkauft würden.

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