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Red-Bull-Erpresser muss ins Gefängnis

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Urteil in Salzburg  

Red-Bull-Erpresser muss ins Gefängnis

28.08.2013, 22:41 Uhr | dpa

Der Erpresser, der dem österreichischen Getränkehersteller Red Bull mit der Verschmutzung von Getränkedosen gedroht hatte, muss ins Gefängnis. Der 47-jährige Niederösterreicher ist zu drei Jahren Haft wegen versuchter schwerer Erpressung verurteilt worden, zwei Jahre davon sind auf Bewährung ausgesetzt.

Zusätzlich ordnete das Gericht in Salzburg eine Alkohol-Therapie an. Der Mann hatte gedroht, Dosen mit Fäkalkeimen und Hepatitis-Viren zu verseuchen oder mit ätzender Säure zu versetzen, sollte er nicht 3,6 Millionen Euro bekommen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

"Beachtliche Drohszenarien"

Der Getränkeproduzent aus Fuschl am See hatte den Fall im März selbst öffentlich gemacht. Über Wochen hinweg hatte der Angeklagte versucht, nahezu täglich mit Schreiben, SMS und E-Mails und "beachtlichen Drohszenarien" Geld von Red Bull zu bekommen.

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Motiv für die Tat sollen die finanziellen Nöte des Mannes gewesen sein. Die Geschäfte des Kaufmannes seien schlecht gelaufen. Deshalb habe der dreifache Familienvater auch noch bei einem niederösterreichischen Süßwaren- und Tiernahrungserzeuger mit der gleichen Masche versucht, Geld zu erpressen. Zu einer tatsächlichen Verseuchung kam es nie. Der 47-Jährige wurde bei einer vermeintlichen Geldübergabe im April verhaftet.

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