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Bombenattrappe in Air-France-Maschine  

Festgenommener Ex-Polizist wieder auf freiem Fuß

21.12.2015, 19:40 Uhr | AP, dpa

Festgenommener Ex-Polizist wieder auf freiem Fuß. Die geräumte Boeing 777 von Air France am Flughafen in Mombasa. (Quelle: dpa)

Die geräumte Boeing 777 von Air France am Flughafen in Mombasa. (Quelle: dpa)

Der Passagier, der nach dem falschen Bombenalarm an Bord eines Air France-Flugzeugs in Polizeigewahrsam genommen wurde, ist wieder auf freiem Fuß. Die Staatsanwaltschaft von Bobigny bei Paris ordnete die Freilassung des 58-Jährigen an, wie die Behörde mitteilte.

Der Polizist im Ruhestand war am Morgen bei seiner Ankunft am Flughafen Charles de Gaulle in Gewahrsam genommen worden.

Wie die Staatsanwaltschaft nun erläuterte, hatte er die Besatzung lediglich auf den verdächtigen Gegenstand auf der Flugzeug-Toilette hingewiesen, der zunächst für eine Bombe gehalten wurde. Das Flugzeug landete daraufhin in der Nacht zu Sonntag außerplanmäßig in Kenia und wurde evakuiert.

Bombe stellte sich als Attrappe raus

Der verdächtige Gegenstand war am Sonntag in der Maschine auf dem Flug von Mauritius nach Frankreich entdeckt worden und zwang die Piloten zu einer Notlandung in Kenia. Alle 459 Passagiere und 14 Mannschaftsmitglieder wurden in Sicherheit gebracht.

Der Gegenstand erwies sich später als ungefährlich - es war eine Attrappe aus Kartons und einer Art Küchenwecker. Das Päckchen enthielt keinen Sprengstoff und sei deshalb bei den Kontrollen wohl nicht zu entdecken gewesen, erklärte Air France.

"Wir dachten, wir würden sterben" 

Die anderen Reisenden kamen mit dem Schrecken davon. Marine Gorlier weinte, als sie Familienangehörige auf dem Flugplatz traf. "Wir dachten, wir würden sterben", sagte sie. Antoine Dupont sagte: "Ich bewundere wirklich die Mannschaft, weil sie dachte, es sei eine echte Bombe. Sie blieben sehr gelassen."

Bereits zum vierten Mal wurde Air France damit in jüngster Zeit Opfer eines falschen Bombenalarms. Die Airline reichte Klage wegen vorsätzlicher Gefährdung ein.

In Frankreich herrscht seit den Terroranschlägen vom 13. November mit 130 Toten Ausnahmezustand. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte für die Attentate die Verantwortung übernommen. 

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