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Geiselnahme in Duisburg: SEK beendet Geiselnahme in Sparkasse

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Verdächtige wieder frei  

Geiselnahme in Duisburg unblutig beendet

16.03.2017, 16:54 Uhr | t-online.de, dpa

Geiselnahme in Duisburg: SEK beendet Geiselnahme in Sparkasse. Die Polizei ist in Duisburg vor Ort. (Quelle: dpa)

Die Polizei ist in Duisburg vor Ort. (Quelle: dpa)

Der Einsatz in einer Sparkassenfiliale hat die Polizei in Duisburg am Morgen über Stunden in Atem gehalten. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen, später aber wieder freigelassen. Menschen wurden nach ersten Angaben der Polizei nicht verletzt.

Rund drei Stunden nach dem Alarm drangen Einsatzkräfte in das Gebäude ein, stießen dort aber auf keinen Täter mehr. Die genauen Umstände des Überfalls sind noch unklar, nach Polizeiangaben wurde aus dem Tresorraum aber eine größere Menge Geld erbeutet.

Mitarbeiterin alarmierte Polizei

Laut Polizei hatte eine Mitarbeiterin die Filiale vor Öffnung der Sparkasse betreten. Dann war sie misstrauisch geworden und hatte die Flucht ergriffen, um die Polizei zu alarmieren. Zu diesem Zeitpunkt hätten sich zwei weitere Angestellte im Gebäude befunden. Eine von ihnen konnte später aus der Bank entkommen, ihren Kollegen befreiten die Spezialeinsatzkräfte aus dem Tresorraum. Er war gefesselt, aber unverletzt.

Spezialkräfte nahmen in der Nähe der Sparkasse zwei Tatverdächtige fest. "Zwei Personen befinden sich in Polizeigewahrsam", twitterte die Polizei. Auf sie passe die Täter-Beschreibung, die die aus dem Gebäude entkommene Frau den Polizisten gegeben habe, sagte ein Polizeisprecher. Allerdings erhärtete sich der Tatverdacht nicht: Die beiden Männer hätten mit Hilfe ihrer Arbeitskollegen ein lückenloses Alibi für die Tatzeit nachweisen können.

Polizei fahndet nach rotem Golf

Die Ermittlungen der Polizei konzentrieren sich jetzt unter anderem auf die Flüchtigen in einem roten Golf älteren Baujahrs. Der Wagen sei kurz vor dem Überfall-Alarm in der Sparkassenfiliale mit zwei jungen Männern davongefahren.

Am Tatort waren nach dem Alarm Einsatzkräfte aus Duisburg und Essen zusammengezogen worden. Der Bereich um die Sparkasse im linksrheinischen Duisburger Stadtteil Rumeln-Kaldenhausen war weiträumig abgesperrt worden. Die Polizei stufte den Einsatz als "Großlage" ein.

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