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Mutmaßliche Vergewaltigung im Gladbach-Fanzug – Polizei fahndet

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Sexualverbrechen im Sonderzug  

Polizei fahndet nach mutmaßlichem Fanzug-Vergewaltiger

16.04.2018, 21:59 Uhr | dpa

Mutmaßliche Vergewaltigung im Gladbach-Fanzug – Polizei fahndet . Polizisten kontrollieren den Sonderzug nach der Ankunft in Möchengladbach: Auf der Zugtoilette soll ein 30-Jähriger auf der Rückfahrt vom Auswärtsspiel beim FC Bayern eine 19-Jährige vergewaltigt haben. (Quelle: dpa/Hans-Peter Reichartz)

Polizisten kontrollieren den Sonderzug nach der Ankunft in Möchengladbach: Auf der Zugtoilette soll ein 30-Jähriger auf der Rückfahrt vom Auswärtsspiel beim FC Bayern eine 19-Jährige vergewaltigt haben. (Quelle: Hans-Peter Reichartz/dpa)

In einem Sonderzug voller Fußballfans soll es auf einer Toilette zu einem Sexualverbrechen gekommen sein. Nun sucht die Polizei nach dem mutmaßlichen Täter.

Nach dem mutmaßlichen sexuellen Missbrauch einer 19-Jährigen in einem Sonderzug für Fußballfans fahndet die Polizei nach einem Mann aus Mönchengladbach. Von dem 30-Jährigen und seinem Opfer sei ein Foto im Zug gemacht worden, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Mönchengladbach am späten Sonntagabend.

Polizei kennt Personalien des Verdächtigen

Das Foto wurde der Polizei demnach aber erst nach den Massenkontrollen an Bahnhöfen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zugespielt. Die Personalien des Verdächtigen seien der Polizei bekannt.

Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor über die Fahndung nach einem 30-jährigen Deutschen nach der mutmaßlichen Vergewaltigung auf einer Zugtoilette berichtet. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur handelt es sich um einen Deutsch-Polen, der auch beide Staatsbürgerschaften hat.

In dem Zug befanden sich Fußballfans auf der Rückreise vom Spiel Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach am Samstagabend. Die 19 Jahre alte Frau wurde am frühen Sonntagmorgen von der Polizei im hessischen Flörsheim am Bahnhof in Empfang genommen, befragt und in eine Wiesbadener Klinik gebracht.

Die Bundespolizei sammelte danach an mehreren Bahnhöfen die Personalien aller 750 Passagiere. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal übernahm die Ermittlungen.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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